Teddybärklinik zu Besuch in der Kita Bergkrug
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(Obernkirchen/Seggebruch) Der Examenskurs der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Agaplesion Ev. Klinikum Schaumburg pflegte die Teddybären der Kindergartenkinder in der Kita Bergkrug wieder gesund.

Die Aufregung stand einigen Kindern ins Gesicht geschrieben, als sie den Bewegungsraum der integrativen Kindertagesstätte Bergkrug mit ihren mitgebrachten Lieblings-Kuscheltieren betraten. Da wo sonst getobt wird, haben die Schülerinnen und Schüler des angehenden Examenskurses der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Klinikums ihre Teddybärklinik aufgebaut.

„Die Teddybärklinik ist ein Herzensprojekt des Kurses – alle gemeinsam haben im Rahmen eines Schulprojektes die Stationen entwickelt. Es geht vor allem darum, dass den Kindern möglichst spielerisch die Ängste genommen werden, die vor einem Arztbesuch oder eben auch einem Krankenhausaufenthalt ja nur verständlich sind“, erklärt Dominik Janze, Schulleiter der Gesundheits- und Krankenpflegeschule, die sich seit Anfang 2019 direkt im Schaumburger Klinikum befindet.

Angela Nolting-Kerker, Kursleitung des diesjährigen Examenskurses ergänzt: „Und dabei geht es nicht nur um Arztbesuche oder Krankenhausaufenthalte, bei denen die Kinder womöglich selbst betroffen sind, sondern auch um die Besorgnis was passiert, wenn Familienmitglieder oder Freunde krank sind.“

Premiere feierte die Teddybärklinik zum Tag der offenen Tür des Schaumburger Klinikums am 8. September vergangenen Jahres. Und dort hat auch Simone Fischer, Erzieherin an der Kindertagesstätte in Seggebruch das Projekt kennengelernt und die Chance genutzt, die Schulleitung von einem gemeinsamen Projekttag zu überzeugen.

Zur Vorbereitung auf den großen Tag in der Teddybärklinik haben sich die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren gemeinsam mit ihren Erzieherinnen mit Büchern und Geschichten rund um das Thema Gesundheit und Krankheit sowie mit typischen Utensilien eines Arztkoffers wie einem Stethoskop, einem Fieberthermometer oder Pflastern und Verbänden beschäftigt. Am Projekttag brachten dann alle 100 Kinder morgens das Lieblingskuscheltier mit, um es zur Untersuchung vorzustellen: Von Aufnahme, über Röntgen und Behandlung, bis hin zur Teddy-Apotheke wurden alle Stationen durchlaufen, um festzustellen an welcher Erkrankung das Kuscheltier leidet und um es auch wieder gesund zu entlassen. Zum Abschluss durfte eine Tapferkeitsurkunde nicht fehlen.

„Die Teddybärklinik ist wirklich ein gelungenes Projekt. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für unsere Schülerinnen und Schüler, die so noch einmal den Umgang mit Kindern in einer Krankheitssituation üben können“, sagen Angela Nolting-Kerker und Dominik Janze. (pr/Fotos: pr)

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