Agaplesion Ev. Klinikum Schaumburg feiert Zertifizierung von Brust- und Endoprothetikzentren
Werbung

(Obernkirchen) Das Endoprothetik- sowie das Brustzentrum im Agaplesion Ev. Klinikum Schaumburg wurden in diesem Frühjahr erneut zertifiziert. Für Klinikleitung und verantwortliches Leitungsteam der Zentren Grund, um bei einer kleinen Feierlichkeit am Montag, 1. Juli 2019, allen Beteiligten, die Tag für Tag hervorragende Arbeit leisten, Danke zu sagen.

Klinikum-Geschäftsführerin Diana Fortmann gratulierte allen Beteiligten zu den Zertifizierungen und dankt Ärzten und Pflegern, denn: „Ein zertifiziertes Zentrum bedeutet für alle einen besonderen Qualitätsstandard. Eben immer noch etwas mehr, als normal notwendig wäre. Gerade dieses „bisschen mehr“ ist es, weshalb sich unsere Brustkrebspatientinnen, als auch Patienten der Orthopädischen Chirurgie gut aufgehoben fühlen.“

Von links: Dr. Momme Arfsten, Diana Fortmann, Viktoriya Kortschak, Elke Lampe, Dr. Florian Barth, Prof. Dr. Michael Jagodzinski (Foto: pr)

Das Brustzentrum des Schaumburger Klinikums setzt sich fachrichtungsübergreifend für eine optimale Betreuung von Brustkrebspatientinnen ein. Es wurde im März 2019 von OnkoZert rezertifiziert und ist somit seit nunmehr 13 Jahren durchgehend von externen Prüfinstanzen ausgezeichnet. Im Jahr 2018 wurden im Brustzentrum insgesamt rund 300 Brustpatientinnen behandelt, 200 mit der Erstdiagnose Brustkrebs, weitere 100 mit anderen (gutartigen) Erkrankungen der Brust. „Patientinnen, die mit einer Brustkrebserkrankung zu uns kommen, stehen bei uns im Mittelpunkt. Wir arbeiten eng in einem interdisziplinären Team, bei jeder Entscheidung werden unsere Patientinnen mit einbezogen und es wird ein individuelles Therapieschema entwickelt“, erklärt Viktoriya Kortschak, verantwortliche leitende Oberärztin im Brustzentrum des Klinikums

Es arbeiten Gynäkologen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Radiologen, plastische Chirurgen, eine Psychoonkologin, eine onkologische Fachkraft und auch Kollegen aus dem Pflegerischen Team eng zusammen, um Patientinnen nach den neusten wissenschaftlichen Gesichtspunkten, den entsprechenden Leitlinien sowie ihren persönlichen und individuellen Ansprüchen in der besonderen Erkrankungssituation bestmöglich zu behandeln. Jeden Mittwoch finden Tumorkonferenzen statt. Alle dort gefassten Beschlüsse werden penibel dokumentiert. „Die durch OnkoZert vorgegeben Kriterien müssen genau erfüllt werden, damit wir das Zertifikat behalten dürfen. Das bedeutet viel Arbeit für jeden von uns. Aber es ist auch eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen, um unsere Patientinnen bestmöglich behandeln zu können“, so Kortschak weiter.

Von links: Dr. Florian Barth, Koordinator des Endoprothetikzentrum Schaumburg, Diana Fortmann, Geschäftsführerin des AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG, Elke Lampe, Qualitätsmanagementbeauftragte, Viktoriya Kortschak, leitende Oberärztin des Brustzentrums und Dr. Momme Arfsten, Chefarzt der Fachabteilung für Gynäkologie inkl. zertifiziertem Brustzentrum. (Foto: pr)

Dr. Barth ist Koordinator des Endoprothetik Zentrums Schaumburg, einem Zusammenschluss von verschiedenen Fachärzten für Unfallchirurgie und Orthopädie, die über eine langjährige Expertise bei der Implantation von Kunstgelenken (Endoprothesen) verfügen. Auch er ist stolz auf die Auszeichnung des Zentrums: „Eine Zertifizierung ist nicht nur ein Tag im Jahr, an dem alles schön sein muss. Es bedeutet das ganze Jahr über viel Arbeit. Qualitätsziele müssen erfüllt, alle Zahlen festgehalten, jede Entscheidung genau dokumentiert werden. Ziel unserer Arbeit ist immer die bestmögliche Versorgungs- und Behandlungsqualität unserer Patienten.“ Sein Zentrum wurde 2015 von der Zertifizierungsstelle EndoCert erstzertifiziert – damals noch an den beiden Altstandorten Bückeburg und Stadthagen. Die Qualität sowohl der Implantationstechnik als auch der Abläufe vor, während und nach dem Krankenhausaufenthalt werden jährlich überprüft. Dadurch entstehen eine steigende Zufriedenheit und eine verbesserte Sicherheit bei der Implantation einer Endoprothese. Im Jahr 2018 wurden im Endoprothetikzentrum Schaumburg im Klinikum 666 endoprothetische Eingriffe an Knie und Hüfte vorgenommen.

Im April 2019 erfolgte dann die Rezertifizierung. Dabei wurde nicht nur eine Ergebnis-, sondern vor allem auch eine Strukturkontrolle durchgeführt. Es wurde der Aufbau des Zentrum sowie alle Kernprozesse (Behandlungspfad, Station, OP, Ambulanz, Praxen) und Stützprozesse (Röntgen, Physiotherapie, Labor, Mikrobiologie, Sozialdienst) auf den Prüfstand gestellt. (pr)

Werbung