„Ab in den Deister“: Wanderspaß mit dem Wanderpass
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(Bad Nenndorf) Der Deister ist zum Wandern da und bietet zwischen Bad Nenndorf und Springe, Bad Münder und Barsinghausen die perfekte Abwechslung vom Corona-Alltag. Für zusätzlichen Spaß bei großen und kleinen Wanderfreunden sorgt das Stempelsammeln mit dem Deister-Wanderpass: Wer alle zwölf Stempel mit den unterschiedlichen Waldtierzeichen in seinem Pass gesammelt hat, kann sich als Belohnung den Deister-Pin anstecken. Pässe, Pins und tolle Tipps hält das Team der Tourist-Information Bad Nenndorf im Haus Kassel bereit.

Bestens beraten mit dem Team der Tourist-Info Bad Nenndorf

„Jeder kann für sich entscheiden, wie er den Wanderpass nutzen möchte: als entspannter Spaziergänger, ambitionierter Wanderer, allein, mit Partner oder der ganzen Familie. Er ist für jedes Alter gedacht, jede Jahreszeit und unabhängig von einem bestimmten Zeitraum.“, erklärt Carsten Finke (Leitung Tourist-Information und Kultur) und ergänzt: „Wir stellen die Unterlagen oft für Familien aus, denn besonders Kinder gehen mit großer Begeisterung auf Stempeljagd und sind von Natur aus einfach gerne im Wald unterwegs.“ Die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information Bad Nenndorf geben interessierten Wanderern Tipps für geeignete Routen und Einkehrmöglichkeiten. Den persönlichen Lieblingsplatz des Teams stellt Mirja Engert vor: „Wir finden den Aussichtspunkt zwischen Cecilienhöhe und Mooshütte sehr schön, der in der neuen Deisterkarte auch als Aussichtspunkt eingezeichnet ist. Er befindet sich noch auf dem asphaltierten Weg und von dort hat man einen tollen Ausblick bis zum ‚Kalimanscharo‘, dem Kaliberg des Salzbergwerks Sigmundshall in Wunstorf-Bokeloh.“ Praktischerweise bietet die Tourist-Information Bad Nenndorf zugleich Startpunkt, Wanderstempel, Pass, Pin und Kartenmaterial – natürlich kostenfrei.

Und dann kann es auch schon losgehen

Mit dem Pass im Rucksack – den es außerdem in den Tourist-Informationen von Springe, Wennigsen, Barsinghausen, Rodenberg und Bad Münder gibt, wandern Interessierte ganz nach Belieben durch den Deister. An den zwölf offiziellen Stempelstellen lassen sie sich die entsprechenden Stempelfelder – von Frosch bis Specht – markieren. Alle Stempelstellen befinden sich entweder an besonderen Anlaufpunkten mit einer entsprechenden Vorrichtung oder in gastronomischen Einrichtungen. Für Stempelungen außerhalb der Öffnungszeiten finden Wanderer entsprechende Hinweise, wie sie dennoch zu einer Markierung in ihrem Wanderpass kommen. „In den aktuellen Zeiten ist es in jedem Fall ratsam, die in der Wanderkarte ausgezeichneten Waldgaststätten im Vorfeld zu kontaktieren bzw. sich online über die Öffnungszeiten zu informieren. Ansonsten: einfach ein kleines Picknick mitnehmen und sich ein schönes Plätzchen im Wald suchen.“, rät Finke. Sobald alle Stempel erwandert sind, kann man den Pass in den genannten Tourist-Informationen vorlegen und den Deister-Wanderpin als Belohnung in Empfang nehmen.

Der Deister ist zum Wandern da! (Foto: Hannover Marketing & Tourismus GmbH)

Unterwegs im Deister

Ob längs oder quer, bergauf oder bergab – zahlreiche gut ausgeschilderte Wanderwege durchkreuzen den Deister, das Waldgebiet vor den Toren Hannovers. Auf einer Länge von rund 20 Kilometern und vier Kilometern Breite erstreckt sich der bis zu 404 m hohe Höhenzug rund 30 km südwestlich der Landeshauptstadt. Einen Überblick über die Wanderwege im Deister bietet die Wanderkarte „Deister“ im Maßstab 1:25.000, herausgegeben vom KOMPASS-Verlag. Sie ist für 9,99 Euro u.a. in der Tourist-Information Bad Nenndorf oder im Buchhandel erhältlich. Viele Informationen rund um den Deister, u.a. mit einem Portrait und Wissenswertem zu Flora, Fauna und Tierwelt, bietet z.B. die Seite www.deister.de.

Aus dem Homeoffice zurück in unser ursprüngliches Wohnzimmer

„Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Aufenthalt im Wald zur Stressbewältigung beiträgt. Besonders unter den Bedingungen, mit denen wir gegenwärtig leben – mit Kontaktverbot, Einschränkungen im Alltag, dem häufigen Empfinden, etwas falsch zu machen, wenn man beim Einkaufen die Maske oder den Einkaufwagen vergisst –, bildet der Wald mit seiner Ruhe, dem Blätterrauschen, Vogelgezwitscher und der klaren, würzigen Luft einen wichtigen, stressregulierenden Gegenpart in unserem Leben. Im Wald können wir einfach nur sein. Und davon ganz viel“, erklärt Benjamin Lotz, Geschäftsführer der Kur- und Tourismusgesellschaft Staatsbad Nenndorf mbH (KurT). Auch Peter Wohlleben, derzeit Deutschlands gefragtester Förster und Autor des SPIEGEL-Bestsellers „Das geheime Leben der Bäume“ (Heyne Verlag 2015), sind die Antwort auf die Frage „Was tut so gut am Wald?“ und die Bedeutung des Naturerlebens klar, wie er am 8. Mai 2020 im WDR Talk „Kölner Treff“ erklärte:

„Ich glaube, es tut gut zu begreifen, dass wir weiterhin Bestandteil der Natur sind. Deutschland hat sehr viele schöne Ecken, wo man sich erden kann. Und das ist kein Eskapismus, das wird ja häufig so kolportiert, dass man so sagt: ‚Naja, man flieht da in eine heile Welt …‘ Nein. Das ist ja eigentlich unser ursprüngliches Wohnzimmer. Da, wo wir jetzt sitzen, mit unserem Home Office, das ist eigentlich wie ein fremder Planet, dafür sind wir nicht gemacht.“

Weiterhin berichtet er von der Ausbildung „Waldgesundheitstrainer“, die im Frühjahr 2019 am Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München startete. Nach deren Abschluss können die Absolventen Waldbaden-Seminare anbieten, in denen sie den Teilnehmern u.a. verschiedene Entspannungstechniken in Form von Atem- und Achtsamkeitsübungen vermitteln. Dabei steht der Wald als Inspirations- und Entspannungsort im Mittelpunkt des Erlebens. Trends wie das Waldbaden oder auch Kräuterwanderungen und Lachspaziergänge haben in Bad Nenndorf schon seit Längerem einen festen Platz im Gästeführungsprogramm der KurT. „Mit Ute Martin und Lena Renate Hennemann haben wir zwei Partnerinnen an der Seite, die unseren Gästen und Bewohner*innen die Kraft der Natur wieder nahebringen. Leider können wir die Angebote wegen der aktuellen Corona-Situation nicht präsentieren. Deshalb möchten wir unseren Kunden gern ein paar andere schöne Tipps ans Herz legen, und dazu gehört auf jeden Fall der Wanderspaß mit dem Deister-Wanderpass“, fasst Lotz zusammen. (pr)

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