Schwerer A2-Unfall zwischen Bad Eilsen und Veltheim: LKW auf Stauende aufgefahren
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Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde heute gegen 14:06 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A2 in Fahrtrichtung Dortmund alarmiert. Bei einem Auffahrunfall an einem Stauende wurde ein LKW-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwerstverletzt, er wurde mit einem Rettungshubschrauber in Krankenhaus geflogen.

Wegen eines vorausgegangenen Unfalls hatte sich auf der Fahrbahn Richtung Dortmund etwa 1500 Meter vor Veltheim ein Stau gebildet. Nach dem bisherigen Stand erkannte der Fahrer eines Sattelzuges aus Rumänien gegen kurz nach 14 Uhr das Stauende zu spät und fuhr auf dem rechten Fahrstreifen auf einen stehenden Sattelzug auf. Durch die Kollision wurde der stehende Sattelzug auf einen davor stehenden Lkw aufgeschoben. Dieser wurde auf einen davor stehendes Auto geschoben. Ein Auto, das zum Unfallzeitpunkt auf der Mittelspur unterwegs war, wurde durch Trümmerteile schwer beschädigt.

Die Ladung der beiden vorderen LKW bestand aus Lebensmittel, der rumänische LKW hatte Stahlteile geladen. Der Fahrer des auffahrenden Sattelzuges aus Rumänien wurde bei der Kollision im Führerhaus eingeklemmt und schwerstverletzt. Zur Befreiung setzte die Feuerwehr hydraulische Rettungsmittel am Führerhaus ein. Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste eine schnelle Befreiung, sogenannte Crash-Rettung, durchgeführt werden. Der Fahrer wurde vor Ort reanimiert, die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 13 unterstützte die Maßnahmen. Der LKW-Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Minden geflogen.

2 weitere Personen wurden bei dem Unfall ebenfalls verletzt, sie wurden ins Krankenhaus Bad Oeynhausen transportiert. Das Führerhaus des rumänischen LKWs war auf der Beifahrerseite stark deformiert, die Feuerwehr verschaffte sich hier einen Zugang um nach möglichen Beifahrern zu suchen. Dazu wurde auch eine Wärmebildkamera eingesetzt. Aus den betroffenen LKWs traten Betriebsmittel in größeren Mengen aus. Diese wurden mit Bindemitteln abgestreut, das Umweltamt wurde zur Einsatzstelle bestellt.

Die Feuerwehr sicherte weiterhin die Einsatzstelle mit einem Löschangriff ab und unterstützt die Bergung und Unfallaufnahme. Diese dauern aktuell noch an. Der gestaute Verkehr wurde nach Beendigung der Rettungsarbeiten auf einer Spur an der Unfallstelle vorbeigeführt. Danach erfolgte wieder eine Vollsperrung. Ein Einsatzende ist momentan noch offen.

(Quelle & Fotos: Feuerwehr Porta/Michael Horst)

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