Bückeburg: Drei Versuche, ein Einbruch
Werbung

(Bückeburg) In der Zeit von 16:00 bis 20:25 Uhr gab es gestern im Bückeburger Stadtgebiet drei Einbruchsversuche. In einem Fall gelang es den Straftätern in ein Wohnhaus einzudringen.

Im Nelkenweg wurde an einem Reihenhaus zunächst versucht die Kellertür und dann die Terrassentür aufzubrechen. Die nicht gerade professionell agierenden Einbrecher schafften es dann über eine Leiter, die an den Balkon angelehnt wurde, ein Fenster zu öffnen. Wahrscheinlich wurden die Eindringlinge gestört und sahen von einem weiteren Durchsuchen des Hauses ab, aus dem keine Gegenstände gestohlen wurden.

An der Petzer Straße beobachtete ein Anwohner um 17.45 Uhr, dass bei dem Nachbarn auf der Gebäuderückseite eine Person flach auf dem Schuppendach lag und eine andere Person an der Hausecke stand. Es ist zu vermuten, dass einer der Männer vom Schuppendach an ein Fenster im Obergeschoß gelangen wollte. Der Anwohner brüllte die beiden Männer im Alter von ca. 25 Jahren, die beide dunkel gekleidet waren, an, die dann fluchtartig verschwanden.

In der Herminenstraße entdeckten die Hausinhaber um 19.50 Uhr, dass Einbrecher über die Terrassentür eingestiegen sind und nahezu alle Räume betreten und durchsucht haben. Einziger Trost dürfte für die Geschädigten sein, dass keine Wertgegenstände gestohlen wurden.

Über die Vorgehensweise der Einbrecher gibt ein Einbruchsversuch gegen 20.15 Uhr an einem Zweifamilienhaus in der Bensenstraße Aufschluss. An dem unbeleuchteten Haus wurde zunächst geklingelt, der Hausinhaber war allerdings bereits im Bett und wollte nicht mehr öffnen. Kurze Zeit später wurde gegen das Fenster geklopft, was aber noch nicht dazu führte, dass sich der nun aufgeschreckte Bewohner auf sich aufmerksam machte. Erst als dann der konkrete Einbruch an der Terrassentür vollübt werden sollte, bemerkten die Täter, dass doch Bewohner anwesend sind und flüchteten. (pr)

Werbung