Doppelter Einsatz für die Ortsfeuerwehr Obernkirchen
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(Obernkirchen) Die Ortsfeuerwehr Obernkirchen wurde am Sonntagmittag, dem 20. September, zu einer Tierrettung aus einem stehenden Gewässer angefordert.

In einem Teich in Obernkirchen waren mehrere Fische entdeckt worden, die aufgrund des niedrigen Wasserstands nicht mehr ausreichend Wasser zum Überleben hatten. Daraufhin forderte das Veterinäramt die Ortsfeuerwehr Obernkirchen zur Unterstützung an.

Die Fische werden eingesammelt.

Mit Wathosen, einer Steckleiter, mehreren Eimern und einem Kescher gingen die Einsatzkräfte vorsichtig vor und begannen damit, die noch lebenden Fische einzufangen.

Dabei war im schlammigen Untergrund besondere Vorsicht geboten: Der Schlick war stellenweise so tief, dass die Einsatzkräfte bis zu etwa 50 Zentimeter einsinken konnten. Fisch für Fisch wurde gerettet und zunächst in Eimern gesammelt. Anschließend wurden die Fische mehrfach mit frischem Wasser gespült, bevor sie in einem Teich in Krainhagen wieder ausgesetzt wurden.

Ein Eimer mit Fischen.

Nach rund 1,5 Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Insgesamt konnten die 15 ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Obernkirchen rund 80 Fische – darunter Kois, Goldfische und weitere Fischarten – retten und erfolgreich umsiedeln.

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Die Fische werden in einem Teich ausgesetzt.

Nachts bereits im Einsatz

Für die Ehrenamtlichen der Ortsfeuerwehr Obernkirchen war es bereits der zweite Einsatz am Sonntag.

Bereits in der Nacht wurde die Ortsfeuerwehr mit dem Stichwort „Feuer PKW“ alarmiert. Vor Ort fanden die Ehrenamtlichen einen Verkehrsunfall vor. Mit Hilfe der Wärmebildkamera wurde das Fahrzeug auf Brandnester kontrolliert. Es konnte kein Feuer festgestellt werden.

Die umgesiedelten Fische im Teich.

Die Einsatzstelle wurde umfangreich ausgeleuchtet. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernahmen Feuerwehrmitglieder die Betreuung der PKW Insassen. Während des Einsatzes war die L442 Höhe „Napoleonstanne“ gesperrt.

Nachdem ein Abschleppunternehmen den Hybrid-PKW verladen hatte, konnten die Ehrenamtlichen wieder einrücken.

(pr; Fotos: Feuerwehr)

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