Spendenerlös aus Veteranen-Benefizspiel an Bundeswehrsozialwerk überreicht
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(Bückeburg) In diesem Jahr erhielt Bückeburg eine neue, lebendige Form des Gedenkens: Erstmals wurde dort der Nationale Veteranentag mit einem besonderen Ereignis begangen. Die bundesweite Würdigung aktiver und ehemaliger Soldatinnen und Soldaten geht auf einen Beschluss des Deutschen Bundestages zurück und soll jedes Jahr Raum für Respekt, Dank und Anerkennung schaffen.

Die Idee für die Feier vor Ort kam von Bürgermeister Axel Wohlgemuth. Unter seiner Initiative und der Schirmherrschaft von Landrat Jörg Farr entstand im Jahnstadion eine Aktion, die weit über einen gewöhnlichen Festtag hinausging. In gemischten Teams trafen Angehörige der Bundeswehr und Vertreter der Stadt in einem Benefizspiel aufeinander. Im Mittelpunkt standen nicht Sieg oder Niederlage, sondern Begegnung, Austausch und ein fröhliches Miteinander.

Für Organisation und Bewirtung sorgten freiwillige Helferinnen und Helfer aus Bundeswehr, Stadtverwaltung, vom VfL Bückeburg und dem Bürgerbataillon Bückeburg. Den musikalischen Rahmen setzte das Blasorchester Bückeburger Jäger und verlieh dem Tag eine festliche Atmosphäre. So verband sich sportlicher Einsatz mit einem spürbaren Gemeinschaftsgefühl.

Die Veranstaltung war nicht nur ein starkes Zeichen des Respekts und der Wertschätzung den Veteranen gegenüber, sondern auch der besonderen Verbundenheit der lokalen Institutionen“, konstatieren die Mitglieder des Bürgerbataillon. In seiner Begrüßung hob der Bürgermeister die Bedeutung der Bundeswehr für Gesellschaft und die Stadt hervor und betonte, wie stark das Engagement vieler Soldatinnen und Soldaten in Vereinen und Einrichtungen vor Ort verankert sei. Die Bundeswehr sei in Bückeburg nicht nur präsent, sondern fest eingebunden und willkommen. Besonders die vielfältigen Verbindungen zum Bürgerbataillon spiegelten dies wider: gemeinsame Auftritte bei Gelöbnissen und Vereidigungen, die Beteiligung am Bürgerschießen und das zusammengetragene Engagement in der Kriegsgräberfürsorge standen beispielhaft für diese enge Zusammenarbeit.

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Insgesamt 2500 Euro sind für den guten Zweck zusammengekommen: (von rechts) Bürgermeister Axel Wohlgemuth, Oberstabsfeldwebel Volker Rothmann, der stellvertretende Kommandeur und Standortälteste Oberst i.G. Bodo Schütte und Stadtmajor Martin Brand übergeben den Spendenscheck an Christine Bärenfängern (Mitte) vom Bundeswehrsozialwerk.

Auch der soziale Gedanke prägte den Tag. Die Würstchen kamen als Spende von Bauerngut, die Getränke stellte die Barre-Brauerei bereit. Ehrenamtliche Teams gaben Speisen und Getränke gegen Spenden für das Soldatenhilfswerk aus. Der Erlös wurde durch einen Beitrag aus der Mannschaftskasse des „FC Schaumburg“, der einen großen Teil der zivilen Spieler stellte, auf 2.500 Euro erhöht.

Im Rahmen des „Marktplatzbebens“ konnte die Summe schließlich an die Selbsthilfeorganisation der Soldatinnen und Soldaten übergeben werden. So wurde aus einem Gedenktag ein offenes, warmes und kraftvolles Zeichen für Respekt, Gemeinschaft und gelebte Verbundenheit.

(Text: nh; Foto: pr)

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