(Nienstädt) Der DFB-Stützpunkt Schaumburg hat eine neue Heimat gefunden:
Künftig findet das regelmäßige Talentfördertraining auf der Sportanlage des SV Nienstädt 09 statt. Damit endet zugleich eine lange und erfolgreiche Zeit in Lüdersfeld. Neun Jahre lang war der Stützpunkt dort beheimatet, nachdem er 2017 vom TuS Apelern auf die Anlage des TuS Lüdersfeld umgezogen war.
Montags trainierten in Lüdersfeld über Jahre hinweg die talentiertesten Nachwuchsspieler im Alter von elf bis dreizehn aus der Region Schaumburg. Entsprechend dankbar blicken die Verantwortlichen auf die Zusammenarbeit zurück. „Unser großer Dank geht an den TuS Lüdersfeld für die super Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und insbesondere auch an Friedhelm Hitzemann, der sich als Ansprechpartner immer darum bemüht hat, dass es uns an nichts fehlt.“, sagt Stützpunkttrainer Lennart Meyer.
Mit dem Wechsel nach Nienstädt will sich der DFB-Stützpunkt innerhalb der Region künftig noch zentraler positionieren. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren neben der Lage vor allem die guten Rahmenbedingungen vor Ort. Der SV Nienstädt 09 verfügt über eine gepflegte Sportanlage und eine Infrastruktur, die aus Sicht der Verantwortlichen beste Voraussetzungen für die weitere Arbeit mit den jungen Talenten bietet.
Nach neun Jahren in Lüdersfeld findet das Talentfördertraining künftig auf der Anlage des SV Nienstädt 09 statt

„Ich freue mich sehr, dass der Stützpunkt nun auch in Nienstädt beheimatet ist, weil meine Erfahrungen der vergangenen drei Jahre mit der Kreisauswahl dort durchweg positiv waren. Wir haben hier sehr gute Möglichkeiten, die Talente bestmöglich zu fördern. Das liegt auch an der guten Zusammenarbeit mit dem SV Nienstädt, seinen engagierten Ehrenamtlern und insbesondere an Vorstandsmitglied Marvin Schaak, der sich mit großem Engagement einbringt. Zudem haben wir jetzt den Vorteil, dass wir in unserem Vorhaben der engeren Vernetzung zwischen der Kreisauswahl und dem Stützpunkt einen wichtigen nächsten Schritt gehen mit dem nun gemeinsamen Standort“, so Meyer.
„Schattenkader“ der U12 Kreisauswahl geht an den Start
Die Sichtungsmaßnahmen der Talentförderung in Schaumburg wurden erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des E-Junioren Sparkassencups auf der Sportanlage in Enzen wurden rund 50 Nachwuchskicker des Jahrganges 2015 gesichtet und zu Sichtungstrainingseinheiten an den DFB Stützpunkt in Lüdersfeld eingeladen. Dort konnten die geladenen Kickern in Talent in diversen Spielformen unter Beweis stellen. Neben den DFB-Stützpunkttrainern waren auch die NFV Kreisauswahltrainer sowie externe Experten für die Sichtung der Talente vor Ort eingebunden.
Für einen weiteren Eindruck besuchte man wie in den letzten Jahren seitens des DFB Trainerteams auch wieder die SparkassenCup Zwischenrunde, dieses Jahr in Sulingen ausgetragen. Dort konnten sich die acht besten Schaumburger Teams des Jahrganges 2016 mit den besten Mannschaften aus Diepholz und Nienburg vergleichen. Abgerundet wurde der Eindruck durch Saisonübergreifende Sichtungsmaßnahmen im Kreisspielbetrieb der E-Junioren. Durch das „Strukturprogramm Kreisauswahlen“ des NFVs wird es für die U12 Talente nicht wie bislang praktiziert nur noch den DFB Stützpunkt geben, sondern auch ein halbes Jahr lang parallel eine U12 Kreisauswahl. Das Ziel ist es den Talenten, die zwar dicht dran sind an einer Nominierung für den DFB Stützpunkt aber bei denen es aus diversen Gründen noch nicht gereicht hat, eine größere Sichtbarkeit für die DFB Stützpunkttrainer, durch gemeinsame Matchdays, und ebenfalls eine wöchentliche Förderung zu schaffen. Dementsprechend wird neben dem neuen U12 DFB Stützpunkt Förderkader auch der U12 NFV Kreisauswahlkader vorgestellt.
„Wir sind mit der Art und dem Umfang der Sichtung in diesem Jahr sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit mit dem Team Qualifizierung unseres Kreises klappt gewohnt reibungslos und sorgt dafür, dass wir eine perfekte Verzahnung zwischen NFV Kreis und DFB Stützpunkt im Rahmen der Förderstruktur haben. Auch der Austausch im Vorfeld der Sichtungen mit den Vereinstrainern war sehr wertig. Unser Vorteil war auch, dass wir schon viele Jungs durch die saisonübergreifenden Sichtungen kannten. Ich denke, dass wir hier einige spannende Jungs zusammen haben, die wir beim nächsten Schritt bestmöglich begleiten wollen.“, resümiert Lennart Meyer als Verantwortlicher für den DFB Stützpunkt positiv.
(pr; Foto: pr)





