50 Jahre Kinderkrippe Rappelkiste: Ein halbes Jahrhundert Herzensarbeit in Lauenau
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(Lauenau) Die Kinderkrippe „Rappelkiste“ in Lauenau feierte am vergangenen Samstag ihr 50-jähriges Bestehen.

Als stolze Trägerin blickt die Samtgemeinde Rodenberg auf die erfolgreiche Entwicklung der ältesten Kindertagesstätte im Flecken Lauenau zurück. Trotz hochsommerlicher Temperaturen kamen zahlreiche Gäste zu dem Jubiläumsfest zusammen.

Neben den aktuellen Familien folgten auch ehemalige Leitungen, frühere Mitarbeitende sowie Abordnungen der drei weiteren Lauenauer Kitas der Einladung. Die offiziellen Glückwünsche überbrachten Samtgemeindebürgermeister Dr. Thomas Wolf und der Lauenauer Bürgermeister Wilfried Mundt.

Vom traditionellen Kindergarten zur modernen Krippe. Die Historie der „Rappelkiste“ geht auf die 1930er-Jahre zurück. Im Jahr 1976 öffnete die Einrichtung als Kindergarten erstmals ihre Türen, um mit anfangs 50 Plätzen den damals bestehenden Spielkreis zu entlasten. Nach Trägerschaften durch das DRK und den Flecken Lauenau übernahm schließlich die Samtgemeinde Rodenberg die Verantwortung, die sie bis heute innehat.

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In den fünf Jahrzehnten hat sich die Einrichtung stetig weiterentwickelt. Nach der schrittweisen Aufnahme von U3-Kindern ab 2006 folgte 2012 aufgrund der hohen Nachfrage der Umbau in eine reine Krippe. Heute werden hier in zwei Gruppen bis zu 30 Kleinkinder bis zu drei Jahren betreut. Geleitet wird die Einrichtung von Stefanie Streit und einem siebenköpfigen Team, dessen Großteil bereits seit über zehn Jahren hier tätig ist. Einrichtungsleiterin Stefanie Streit blickt gerührt auf die Geschichte zurück: „So schnell ist ein halbes Jahrhundert vorbei. Besonders schön ist für uns die Erinnerung an all die Kinder, die hier schon ein- und ausgegangen sind und auch heute noch auf ganz unterschiedliche Weise mit unserer Einrichtung verbunden bleiben.“

Das Team der Krippe Rappelkiste freut sich über das stolze Jubiläum (von links): Mariola Jagiela, Krippenleiterin Stefanie Streit, Britta Herrmann, Jeannine Bernsee, Alexandra Simon; es fehlen: Sabrina Franz und Anja Birth. (Foto: Samtgemeinde Rodenberg).

Das Team und die Elternschaft hatten ein abwechslungsreiches Programm voller Entdeckungen und Abkühlung organisiert. Neben Spielen wie Dosenwerfen und dem „Heißen Draht“ standen eine Barfuß-Fühlstraße, eine Schatzsuche und Kinderschminken im Fokus. Um der Hitze zu trotzen, wurden die kühleren Innenräume flexibel genutzt. Auf dem Außengelände sorgten Wasserbecken und ein wasserspeiender Dinosaurier für Abkühlung. Für den Genuss standen ein von Eltern gestaltetes Kuchenbuffet und ein Pizzawagen bereit. Ein historischer Videorückblick und ein Kasperletheater rundeten den Nachmittag ab. „Wir blicken gemeinsam auf viele freudvolle und ereignisreiche Jahre zurück. Für uns bleibt es auch für die Zukunft spannend, wie sich die Einrichtung weiterentwickeln wird“, resümiert Stefanie Streit mit Blick nach vorn.

Die Samtgemeinde Rodenberg bedankt sich herzlich bei der Leitung, dem Team und allen Familien für das große Engagement und blickt voller Freude auf die kommenden gemeinsamen Jahre.

(pr)

 

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