Der Offene Bücherschrank ist zurück in Stadthagen
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(Stadthagen) Am Freitag wurde an dem Parkplatz zwischen dem Museum Amtspforte und dem Schloss Stadthagen ein neuer Offener Bücherschrank eröffnet.

Mit der rot lackierten Telefonzelle schafft die Stadt ein niedrigschwelliges Angebot für alle Lesebegeisterten und fördert den unkomplizierten Austausch von Büchern innerhalb der Stadtgesellschaft.

Der Offene Bücherschrank steht allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Bücher können kostenlos entnommen, gelesen und gegen andere Bücher ausgetauscht oder zurückgebracht werden. Ziel ist es, den Zugang zu Literatur zu erleichtern und das gemeinschaftliche Miteinander zu stärken. Denn offene Bücherschränke leben vom Mitmachen und von einem verantwortungsvollen Umgang aller Nutzer.

Zum Start wird der Bücherschrank durch das Team des Museums Amtspforte betreut. Perspektivisch werden die beiden Arbeitsgemeinschaften der Schule am Schlosspark und des Wilhelm-Busch-Gymnasiums in die Betreuung eingebunden. „Geplant ist außerdem, dass sich die beteiligten AGs regelmäßig in der Stadtbücherei treffen und dort von den Kolleginnen der Stadtbücherei inhaltlich und fachlich beraten werden“, so der städtische Kulturbeauftragte Darjush Davar.

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Der Offene Bücherschrank ist seit dem 12. Juni in Betrieb. (Foto: Stadt Stadthagen)

Eine Telefonzelle als Bücherschrank und eine Idee, die vom Mitmachen lebt

Die ersten Bücher stammen aus bereits vorhandenen und eigens gesammelten Beständen. Dazu gehören aussortierte, gut erhaltene Exemplare aus der Stadtbücherei sowie Bücherspenden von Privatpersonen. Wie häufig der Bestand im offenen Bücherschrank wechselt, hängt von der Nutzung des Angebots ab. Im Idealfall sorgt ein reger Austausch durch die Nutzer dafür, dass immer wieder neue Bücher ihren Weg in den Schrank finden und andere mitgenommen werden.

„Wichtig ist, dass die Nutzenden nur einzelne Bücher hinzufügen, die gut erhalten und sauber sind, und auch nur, solange es auf den Regalen Platz dafür gibt“, erklärt Darjush Davar. Die genauen Nutzungsbedingungen sind am Bücherschrank ausgehängt.

In den ersten Monaten erfolgt zunächst eine Testphase, in der der Bücherschrank durchgehend geöffnet sein wird. Die Stadt wird in dieser Zeit Erfahrungen mit dem Betrieb sammeln und die Öffnungszeiten dem Nutzungsverhalten anpassen.

(pr)

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