(Rinteln) Bei Arbeiten auf einem Gartengrundstück in Rinteln wurde ein Gegenstand aufgefunden, der einer Weltkriegsgranate ähneln soll.
Einsatzkräfte der Polizei bestätigten den Fund vor Ort. Zur weiteren Bewertung wurden Fotos an den Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen (KMBD) übermittelt. Auf Grundlage dieser Bilder erfolgte zunächst die Einschätzung, dass es sich um eine Granate (3,7 Inch Granate – Anm. d. Red.) aus dem Ersten Weltkrieg handeln könnte, von der keine akute Gefahr ausgehe.
Im Rahmen der heutigen Inaugenscheinnahme durch Fachkräfte des KMBD stellte sich jedoch heraus, dass es sich entgegen der ersten Einschätzung um eine britische Flakgranate mit Zeitzünder handelt. Nach Bewertung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes geht von dem aufgefundenen Kampfmittel eine potenzielle Gefahr aus.
Aus Sicherheitsgründen wurde daher die unverzügliche Räumung des betroffenen Bereiches eingeleitet. Nach Angaben des Kampfmittelbeseitigungsdienstes umfasst der erforderliche Sicherheitsradius rund 300 Meter um die Fundstelle. Die notwendigen Evakuierungsmaßnahmen sowie die Anforderung weiterer Einsatzkräfte wurden veranlasst.
Die Granate soll vor Ort durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst gesprengt werden.
Die Polizei bittet die Bevölkerung, den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten und den abgesperrten Bereich zu meiden.
(pr; Foto: vu)






