(Lauenhagen/Hülshagen) „Darauf habe ich lange gewartet!“ so eine nicht namentlich genannt werden wollende Besucherin des Konzerts von Vera Skamira und Stefan Winkelhake im Kulturzentrum „Lauenhäger Bauernhaus“.
Ihr letzter gemeinsamer öffentlicher Auftritt liegt nämlich schon einige Jahre zurück. Nun war es aber wieder soweit. Vera Skamira, mit ihrem dunklen Alt, und Stefan Winkelhake, ihr musikalisch einfühlsamer und überaus virtuoser Begleiter am Klavier, zogen das Publikum im voll besetzten Saal des Lauenhäger Bauernhauses schon nach dem ersten Stück „La vie en rose“ von Edith Piaf in ihren Bann.

Insgesamt 16 wunderbare Chanson Klassiker wie beispielsweise „Kann denn Liebe Sünde sein“ und „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“ aus der Ufa-Film Zeit, von der durch ihre betörenden Lieder wie L´Hymne a l´Amour ( Hymne an die Liebe)“ und „Non, je ne regrette rien (Nein, ich bereue nichts)“ unvergessenen Edith Piaf, die schon im Alter von nur 48 Jahren 1963 viel zu früh verstarb oder Hildegard Knefs Lebenshymne aus dem Jahre 1968 „Für mich soll es rote Rosen regnen“ trugen die beiden Akteure mit der ihnen eigenen Leichtigkeit und unübertroffenen Musikalität vor.

Dafür spendeten die Konzertbesucher nach jedem Musikstück langanhaltenden Applaus, Am Ende des Konzertabends sogar mit einigen Minuten andauerden Standing Ovations.
Natürlich gab es dafür als zum aufziehenden Sonnenuntergang passende Zugabe das Lied von Peter Kreuder aus dem Jahre 1936 „Wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt“.

Wie die bereits oben zitierte Besucherin: „ Mit Eurem nächsten Chanson Abend lasst Euch nicht so lange Zeit!“. Die Umstehenden stimmten ihr voll und ganz zu.
(pr; Fotos: Bernd Koller)





