Blühende Residenzstadt: „Hanging Baskets“ hängen wieder in Bückeburg
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(Bückeburg) Seit über einem Vierteljahrhundert prägen sie das sommerliche Stadtbild in Bückeburg:

Die „Hanging Baskets“. Was in den späten 90er Jahren als visionäre Idee aus England importiert wurde, ist heute ein fester Bestandteil des Stadtmarketings und ein Markenzeichen der Bückeburger Innenstadt.

Während in vielen Kommunen einfache Geranienkästen das Bild bestimmen, setzt die Residenzstadt auf die englische Kunst der vertikalen Begrünung.

Von der britischen Insel in die Schaumburger Residenz

Die Geschichte der Bückeburger Blumenpracht begann Ende der 1990er Jahre. Christian Engelke, Inhaber der ortsansässigen Gärtnerei Engel & Engelke, brachte das Konzept der hängenden Körbe von einer Englandreise mit. Dort gehören die Blumenkugeln vor jedem Pub und vor öffentlichen Gebäuden zur Sommertradition.

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Technik und Aufzucht: Mehr als nur eine Blumenampel

Ein „Hanging Basket“ besteht aus einem Drahtgestell, das mit Kokosmatten oder Moos ausgekleidet wird. Die Blütenkugeln, es sind über 100 Stück, sind mit Geranien und Petunien bepflanzt. Die Jungpflanzen werden nicht nur oben in das Substrat gesetzt, sondern auch durch die Seitenwände des Korbes gesteckt. Sobald die Pflanzen wachsen, schließt sich die grüne Decke, und es entsteht eine vollkommene Blütenkugel.

Die Finanzierung und Instandhaltung teilen sich Stadt, Stadtmarketing und Gärtnerei. Die Stadt Bückeburg übernimmt die Kosten für die jährliche Neuanschaffung der Pflanzen, der Bückeburger Stadtmarketingverein (BSM) ist für die Pflegekosten verantwortlich, die Pflege übernimmt Engel & Engelke.

(pr, vu; Fotos: vu)

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