U13 des DFB Schaumburg: Zweitbester Stützpunkt und Platz 5 beim NFV Avacon Cup
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(Sport) Dem U13 Jahrgang aus Schaumburg gelang vergangene Woche der große Wurf mit der Qualifikation zum Finalturnier des U13 NFV Avacon Cups, das im August-Wenzel-Stadion mit den acht besten Nachwuchsteams Niedersachsens stattfand.

An dem zweitägigen Turnier samt Übernachtung in der Sportschule Barsinghausen wurde Jugendfußball auf höchstem Niveau präsentiert. Bei strahlenden Sonnenschein heitze Manfred Finger in seiner Funktion als Stadionsprecher die Menge ein und begleitete den Walk-In der Finalisten. „Ebenfalls als Gruppensieger für das Finale qualifiziert und hier kann man sicherlich schon jetzt von einem Erfolg sprechen für die kleine Region. Herzlich willkommen, Stützpunkt Lüdersfeld aus der Region Schaumburg!!!“, hallte es durch Barsinghausen.

Die Schaumburger Talente durften sich messen mit den Stützpunkten aus Nordhorn, Oldenburg und Vechta sowie den Nachwuchsteams vom VfL Wolfsburg, Hannover 96, SV Meppen und VfL Osnabrück.

Der Start in das Finale hätte nicht ambitionierter laufen können. Die hochmotivierten Schaumburger standen den Jungwölfen aus der Autostadt gegenüber. Angefuert von einigen Schaumburger U12 Stützpunkttalenten, die extra als moralische Unterstützung vorbeigekommen waren, ging es für die U13 von Jahrgangstrainer Steffen Mitschker, der wieder von Lennart Meyer und Nico Felix begleitet wurde, in das erste Kräftemessen. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Am Ende war die individuelle Qualität gepaart mit einer hohen Durchschlagskraft der Wolfsburger ausschlaggebend für den 2:0 Erfolg. „Ein 50/50 Match, welches am Ende des Tages von dem Team gezogen wurde, welches vor dem Tor kaltschnäuziger war“, resümierte Meyer im Anschluss und traf damit bereits eine vorgezogene Turnieranalyse, wie sich am Ende herausstellte.

Sichtlich motiviert von der Gewissheit, dass man sich vor niemanden verstecken müsse, konnte man im Laufe des Turniertages gegen die Stützpunkte Vechta und Oldenburg souverän siegen. Im wohl spannensten und intensivsten Spiel des Tages, gegen das Nachwuchsleistungszentrum aus Meppen, entwickelte sich eine hochklassige Partie. Beide Teams mit offenen Visier und viel Mut im Spiel nach vorne. Leider scheiterten die Schaumburger Jungs in unvorstellbarer Regelmäßigkeit vor dem Emsländer Tor, weswegen am Ende ein starkes aber leicht enttäuschendes 0:0 gegen den SV Meppen, die zuvor Hannover 96 mit 2:1 schlagen konnten, auf dem Tableau stand. „Das Spiel hat unfassbar Spaß gemacht von außen zu verfolgen. Zwei tolle Truppen, die sich nichts geschenkt haben. Wir müssen das Ding ziehen, dürfen uns hintenraus aber auch nicht beschweren bei den zwei, drei brenzlingen Kontern, die wir noch überstehen mussten“, zog Meyer das Fazit.

So beendeten die Schaumburger ihren ersten Finaltag mit einer Bilanz von 2 Siegen 1 Unentschieden 1 Niederalge. Ein tolles Ergebnis, dass für den zweiten Tag alles offen gehalten hat.

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Der zweite Turniertag begann mit dem Duell gegen die Roten. Auf der gegenüberliegenden Seite warteten mit Noah, Can und Jasper drei Schaumburger Jungs, was die Partie für viele zum Highlight machte. Leider zog sich das Problem der Chancenverwertung wie ein roter Faden durch das Finale. Die ersten Minuten waren klar in Schaumburger Hand. Die Talente spielten sich einige Hochkaräter heraus, die man leider teils freistehend nicht ins Tor bekam. Hier schlug die alte Fußballweisheit „Wer die Tore vorne nicht macht, bekommt sie hinten rein!“ bitterböse zu. Nach dem 1:0 von Hannover 96 lies man die dicke Chance zum Ausgleich liegen und kassierte in Folge noch zwei Gegentore zum 0:3.

Nun stand das für die Schaumburger wichtige letzte Stützpunktduell gegen den Stützpunkt Nordhorn an. Der Sieger dieser Partie sollte die interne Stützpunktmeisterschaft für sich entschieden haben. In dieser Partie erwischten die Schaumburger leider ihr mit Abstand schwächstes Spiel der Turniersiege und unterlagen mit 2:4 gegen einen spielstarken Stützpunkt, der sogar mit zwei Kickern aus dem Nachwuchs von Twente Enschede anreiste.
Die Enttäuschung über diese Niederlage wollten sich die Talente sichtlich aus den Klamotten schießen und bezwangen die Kicker vom VfL Osnabrück mit 2:1.

Der VfL Wolfsburg krönte sich mit 17 Punkten vor Hannover 96 (16 Punkte), SV Meppen (14 Punkte), STP Nordhorn (12 Punkte), Schaumburg (10 Punkte), VfL Osnabrück (6 Punkte), STP Vechta (6 Punkte) und dem STP Oldenburg (0 Punkte) zum U13 Avacon Niedersachsenmeister 2026.

Ein abschließendes Statement vom Jahrgangstrainer Steffen Mitschker: „Die Jungs haben in der Endrunde nochmal eindrucksvoll bestätigt, dass sie zu Recht für die Finalrunde der besten 8 Mannschaften qualifiziert haben. Mit etwas mehr Glück und Entschlossenheit wäre sogar ein Podestplatz möglich gewesen, aber der 5. Platz mit 10 Punkten in diesem Teilnehmerfeld ist schon bockstark. Ich bin stolz auf das Team und freue mich mega, dass dies wieder ein gutes Beispiel dafür ist, dass man auch in einem kleinen Landkreis mit viel Arbeit, Engagement und Willen ein großes Ausrufezeichen setzen kann!“

(pr/Fotos: pr)

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