Über 400 Teilnehmer: 39. Schaumburger Wandertag war ein großer Erfolg
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(Wendthagen) Der Schaumburger Wandertag war auch in seiner 39. Auflage wieder ein großer Erfolg.

404 registrierte Wanderinnen und Wanderer starteten zwischen Punkt 9.00 und 11.00 Uhr. Von 180 Meter über Normalnull beim Start bis 360 Meter kurz vor dem höchsten Punkt vor der ehemaligen Raketenstation wanderten die 58 motivierten Teilnehmer auf der längsten, der 19 km langen Route durch den frühlingshaft grünen Bückeberg.

Bückeberg heißt seit 2005 dieser Gebirgszug rechtlich bindend. Nimmt man den Harrl bei Bückeburg zu dieser Gebirgsformation hinzu, darf man im Plural auch über die Bückeberge sprechen. Den Namen Bückeberg gibt es viermal in Deutschland.

Das Organisationsteam des 39. Wandertages, von links nach rechts: Rainer Neumann-Buchmeier, Gabi Forstner und David Busche.

Edda Bruns war in diesem Jahr mit 9 Monaten die jüngste Teilnehmerin, die zwar nicht wandernd, dafür aber von ihrem Papa getragen, eine der 404 registrierten und zahlenden Teilnehmenr war. Heinz Aldag mit fast 90 Jahren war der Älteste. Großes Losglück hatte Andreas Seggebruch aus Meerbeck. Er ist der stolze Gewinner des Tombola-Hauptpreises, eines Drei-Brenner-Gas-Grills, gestiftet von der Firma Hagebau in Stadthagen.

Ursula Weber (von links) und Doris Rabe vom DRK Ortsverein Wendthagen hatten bei der Blutdruck- und Zuckerkontrolle viel zu tun

Neu war der bei der Registrierung der ausgegebene, vier Jahre gültige Wanderpass. Bestückt mit vielen interessanten Informationen über den Bückeberg, so unter anderem über die drei möglichen Wanderroutenpunkte, dem Wierser Tor (19 km), dem Bocksbrink (13 km) , dem Bremsschacht VII (8 km) und der Schutzhütte Brandshof für alle drei Routen.

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Ehrenlandrat Heinz-Gerd Schötteldreier (links) und die ehemalige 1. Kreisrätin des Landkreises Schaumburg, Eva Burdorf, bei der Schutzhütte Brandshof.

Gegenüber 2025 war in diesem Jahr die Zahl der Wandernden deutlich höher als 2025. Das lag am guten Wetter und er Vielzahl von auswärtigen Teilnehmer. Leider scheuten viele „Trittbrettwanderer“ auch in diesem Jahr den geringen Wanderbeitrag von 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder zu zahlen. Sie nutzten nur die vorbereiteten Annehmlichkeiten des Vorbereitungs- und Durchführungsteams, bestehend aus 44 Helfern des Verkehrsvereins Wendthagen-Ehlen, des TSV Eintracht Bückeberge, der Feuerwehr Wendthagen-Ehlen, des DRK Wendthagen und des Kreisforstamtes. Dazu gehörten die gut organisierten Verpflegungsstationen und die bestens ausgeschilderten Wanderwege.

Panorama-Blick auf das nördliche Schaumburg vom Startpunkt des Wandertages am Feuerwehrgerätehaus Wendthagen.

Viele Wanderer ließen sich durch den Leiter des Kreisforstamtes, Lothar Seidel und dem Revierförster Marten Bodenstab über die Forstwirtschaft im Landkreis Schaumburg informieren und freuten sich über Baumschreiben aus Birkenholz, in dem das Emblem des Kreisforstamtes vor Ort eingebrannt wurde. Als schönes Erinnerungsstück nahm man es gern mit nach Hause. Beim DRK Ortsverein Wendthagen e.V. und dessen Helferinnen Ursula Weber und Doris Rabe ließen sich viele Wanderer ihren Blutdruck und ihren Blutzucker schnell und professionell kontrollieren.

Heinz Aldag (zweiter von links) mit fast 90 Jahren der älteste Wanderer neben Kreisforstamtsleiter Lothar Seidel an dessen Stand.

Am Zielpunkt, dem Feuerwehrgerätehaus, gab es dann als Belohnung für die Wandermühen- und Anstrengungen kalte und warme Getränke, 34 selbst gebackene Kuchen auf einem Buffet von über acht Metern Länge und natürlich Bratwurst oder Currywurst mit Pommes.

Schlange stehen am 8 Meter langen und mit 34 Kuchen bestücken Buffet.

Gabi Forstner, 1. Vorsitzende des Verkehrsvereins, David Busche, Ortsbrandmeister der freiwilligen Feuerwehr Wendthagen-Ehlen und Rainer Neumann-Buchmeier, 1. Vorsitzender des TSV Eintracht Bückeberge, als verantwortliche Organisatoren des 39. Schaumburger Wandertages waren um 16.00 Uhr, also zum Ende des 39. Schaumburger Wandertages vollends zufrieden und freuen sich auf Wandertag Nr. 40 im Mai 2027.

Jasmina (9), die spätere Glücksfee beim Ziehen der Tombola-Preise, erhält ihre Medaille von der stellvertretenden Bürgermeisterin von Stadthagen, Ulrike Koller.

(pr; Fotos: Bernd Koller)

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