Widerstand formiert sich: „Mit Masse gegen die Trasse“ in der Bückeburger Niederung
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(Bückeburg) Der Konflikt um die geplante Bahn-Neubaustrecke zwischen Hannover und Bielefeld erreicht einen neuen Mobilisierungshöhepunkt.

Unter dem Motto „Mit Masse gegen die Trasse“ rufen Bürgerinitiativen und politische Vertreter für Sonntag, den 17. Mai 2026, zu einer zentralen Kundgebung auf. Schauplatz des Protests ist die ökologisch wertvolle Bückeburger Niederung.

Ein starkes Signal aus der Region

Die Planungen der Deutschen Bahn stoßen in der Region seit Jahren auf massiven Widerstand. Betroffen ist nicht nur die Stadt Bückeburg, sondern auch weite Teile des Schaumburger Landes. Kritiker befürchten unter anderem eine unwiederbringliche Zerstörung des Lebensraums und des Naherholungsgebiets Bückeburger Niederung.

Um diesen Unmut sichtbar zu machen, ist zwischen 14:30 Uhr und 15:30 Uhr eine Menschenkette geplant. Diese soll sich durch das bedrohte Areal nahe dem Rethof ziehen und verdeutlichen, dass die Trasse auf geschlossene Ablehnung in der Bevölkerung stößt.

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Der Lageplan für die Veranstaltung am 17. Mai. (Grafik: Andreas Paul Schöniger)

Schulterschluss von Politik und Bürgerschaft

Neben den im Rat vertretenen Parteien unterstützt auch Bückeburgs Bürgermeister Axel Wohlgemuth den Aufruf. Die Organisatoren, betonen in einer Pressemitteilung von Andreas Paul Schöniger, dass es um die Zukunft der nächsten Generationen gehe. Daher richte sich der Appell ausdrücklich auch an junge Menschen und Familien.

Bei einem Fototermin am Bückeburger Rathaus signalisierten Vertreter aus Politik und Bürgerinitiative ihren Standpunkt, der einen Ausbau der Bestandstrasse gegenüber einem Neubau favorisiert. (Foto: pr)

Hinweise für Teilnehmer

Die Teilnehmer werden gebeten, weiträumig zu parken oder idealerweise mit dem Fahrrad oder zu Fuß anzureisen. Im Anschluss an die Kundgebung ist ein Treffen zum Austausch in der „Schraubbar“ (ehemalige Kronenwerke) geplant, wo auch Raum für weitere Pressegespräche sein wird.

Mit diesem Plakat machen die Veranstalter auf die Protestaktion in der Bückeburger Niederung aufmerksam. (Grafik: pr)

(pr/Foto: pr)

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