(Bad Nenndorf) Der Stadthäger Ball des Sports im „Farbenspiel“: Unter diesem Motto hat die 28. Auflage der „Party der Superlative“ erneut alle Erwartungen erfüllt.
Die große Feier fand zum vierten Mal in der, vom Team Uwe Kaschel, festlich geschmückten Bad Nenndorfer Wandelhalle statt. Die festlich gekleideten Gäste feierten bis in den frühen Sonntagmorgen. Reinhard Stemme eröffnete den Ball und führte charmant durch den Abend. Er begrüßte vor allem die Sponsoren, ohne die so eine Veranstaltung nicht durchzuführen sei.
Der erste Höhepunkt des Abends war eine grandiose Aufführung der Looms Dancing Crew unter der Regie von Julia Ipsen, ehe sich die Bühne zur Ehrung der hochkarätigen Stadthäger Sportler, Mannschaft und Ehrenamtler des Jahres füllte.
Den Friedel-Schirmer-Preis nahm von den Laudatoren Stemme, Dirk Mangold (Förderverein Ball des Sports) und Bürgermeister Oliver Theiß die Paradressurreiterin Isabell Nowak (RZuFV Stadthagen) entgegen, die 2025 Deutsche Meisterin im Einzel und Europameisterin mit der Nationalmannschaft geworden war.

Der Stadthäger Christoph Wilke, Deutscher Vize-Meister im Rollstuhltennis, und erfolgreicher Jäger von Weltranglistenpunkten, nahm seinen Preis ebenfalls zum wiederholten Mal entgegen.
Erstmals geehrt wurde Jamie Hölper, die als Europameisterin im Bodybuilding für Furore gesorgt hatte. Als Mannschaft des Jahres verteidigten die Fußballer des Bezirksligisten TuS SW Enzen ihren Titel, sie punkteten vor allem durch „Fairplay“ und sind hier aktuell die Nr. 1 in Niedersachen (von 938 Mannschaften im Bereich des NFV, von der Kreisliga bis zur 1. Fußballbundesliga).
Ein „besonders wichtiges Anliegen“ ist für Stemme die Auszeichnung der Ehrenamtler: Die Preise gingen an Andreas Lütkebohmert, Vorsitzender des TuS SW Enzen, und Artur Brand, dem Urgestein des TSV Eintracht Bückeberge. Die Lose für die Tombola mit „300 großartigen Preisen“ waren unter dem tollen Einsatz von Margit Pape und ihrem Team erstmals bereits um 23 Uhr ausverkauft.
Die Feiernden machten zur Musik der Top-Liveband „Sunrise“ und des DJ Marco Kosse die Nacht zum Tag. „Es war eine grandiose Veranstaltung, zweifelsohne eine Party der Superlative“, freute sich Chefoganisator Reinhard Stemme über tolle Stimmung in der erneut ausverkauften Wandelhalle. „Das verlangt nach Fortsetzung“, sagte er.
Abschied von Bad Nenndorf und Comeback in Stadthagen?
Vielleicht ist die 29. Auflage im nächsten Jahr dann auch der Abschied von Bad Nenndorf, denn Stadthagens Bürgermeister Oliver Theiß ist „guter Dinge“, dass der Ball des Sports 2028 in die Festhalle der Kreisstadt zurückkehren kann.
(pr/Fotos: pr)








