Agaplesion und Landkreis Schaumburg setzen gemeinsames Zeichen gegen Gewalt
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(Stadthagen) Im Rahmen der Veranstaltung „Stark gegen Gewalt“ des Schaumburger Klinikums und des Amtes für Gleichstellung des Landkreises Schaumburg wurde jetzt ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt gesetzt.

Ein zentraler Programmpunkt war die Unterzeichnung einer Charta, in der sich zahlreiche Akteure, darunter Landrat Jörg Farr, die Geschaftsführerin des Klinikums, Diana Fortmann, der Geschäftsführer des DRK Rettungsdienst- und Krankentransport e.V. in Schaumburg, Bernd Gerberding, Inge Wehking als Stellvertreterin für das Netzwerk*Gleich, Joachim Muth, stellvertretender Kreisbrandmeister, sowie der Leiter der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg Stefan Schara, klar zu einem respektvollen und friedlichen Miteinander bekennen.

Die Charta bekräftigt die gemeinsame Haltung, dass Gewalt in all ihren Formen keinen Platz in unserer Gesellschaft hat und verpflichtet die Unterzeichnenden dazu, ein von Toleranz, Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägtes Umfeld zu starken sowie Verantwortung für den Schutz von Menschen zu übernehmen, die Hilfe benötigen. Mit ihrer Unterschrift machten die Beteiligten zugleich deutlich, dass sie dieses Engagement aktiv weiterführen und im Landkreis nachhaltige Impulse für ein gewaltfreies Zusammenleben setzen wollen.

Zusätzlich zur Unterzeichnung wurde die Veranstaltung durch einen eindrucksvollen Fachvortrag von Sabine Schaedel vom Mädchen- und Frauenberatungszentrum Basta e.V. ergänzt, die über das Thema der digitalen Gewalt informierte. Sie beleuchtete insbesondere, welche Formen körperlicher Gewalt in partnerschaftlichen und familiären Kontexten auftreten können und sensibilisierte das Publikum für die wachsende Bedeutung dieses Themenfeldes.

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Darüber hinaus wurden im Rahmen der Veranstaltung die Ergebnisse der landkreisweiten Umfrage zum Thema Gewalt vorgestellt. Die Auswertung gibt wertvolle Einblicke in Wahrnehmungen, Erfahrungswerte und Problemlagen der Bevölkerung und bildet eine wichtige Grundlage für zukünftige Maßnahmen zur Prävention und Sensibilisierung im gesamten Landkreis.

Mit den gewonnenen Impulsen und der gestärkten Vernetzung blickt der Landkreis zuversichtlich auf die nächsten Schritte hin zu einem sicheren, respektvollen und gewaltfreien Miteinander.

(pr/Fotos: pr)

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