DFB Stützpunkt Lüdersfeld U13 und U12 zu Gast beim jährlichen Stützpunktturnier des SV Werder Bremen
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(Sport) Wie auch in den letzten Jahren machten sich die Schaumburger Talente auf den Weg an den Osterdeich zum hochklassig besetzten Stützpunktturnier.

Bei Sonnenaufgang an der Weser angekommen, konnten die Schaumburger erst einmal das 42 Millionen Projekt „Werder-Campus“ besichtigen. „Was hier in einem Jahr bereits entstanden ist, ist der Wahnsinn“, staunte das Trainerteam um Nico Felix, Steffen Mitschker und Lennart Meyer und bezogen sich unter anderem auf drei von vier neuen Kunstrasenplätzen der neusten Generation samt stilvollen Arrangement. Derzeit wird noch ein vierter Platz, sowie ein neues Gebäude am Amateurstadion und vieles mehr hergerichtet. „Bei den Bedingungen strahlen nicht nur die Augen der jungen Kicker“, so Meyer.

U13 schlägt in einem durchwachsenen Turnier den Nachwuchs des SV Werder Bremen

Den Anfang machten die U13 Talente in einem 9er Teilnehmerfeld im Modus jeder gegen Jeden. Gespielt wurde auf einem Kunstrasenplatz, der in vier Kleinspielfelder aufgeteilt wurde. Dann wurde im 5+1 vierzehn Minuten ohne signifikante Pausen gespielt. Die Schaumburger erwischten einen schwachen Start und mussten sich gegen den Stützpunkt aus Oyten geschlagen geben bevor man Großefehn deutlich mit 6:1 schlagen konnte. Gegen die Stützpunkte aus Lastrup, Damme und Osnabrück zog man jeweils den Kürzeren. Man tat sich sichtlich schwer mit dem ungewohnt engen Spielfeld und kam nur bedingt in die gewohnt flüssigen Offensivaktionen. Zudem wurde jeder noch so kleine Fehler vom Gegner eiskalt bestraft, wobei der am gestrigen Tag herausragende Schlussmann vom VfR Evesen und neu Stützpunktspieler, Leander Franke, noch viele 100%ige löschen konnte.

Das kleine Stützpunktderby gegen Sulingen konnte man dann deutlich für sich entscheiden bevor man dann den Bundesliganachwuchs und Gastgeber vom SV Werder Bremen durch eine extrem disziplinierte Leistung verdient 1:0 bezwingen konnte. Durch den Abschlusserfolg gegen den Stützpunkt Leer konnte man das Turnier auf einem versöhnlichen 5.Platz und somit in der goldenen Mitte abschließen. „Mit den heute gezeigten Leistungen kamen wir leider nicht an unser bisheriges Leistungsniveau heran. Klar hervorzuheben ist jedoch die starke Leistung unseres Torwarts Leander Franke vom VfR Evesen. Ebenso positiv ist die klare Leistungssteigerung zum Ende des Turniers, verbunden mit dem Sieg gegen den SV Werder Bremen“, resümiert Jahrgangstrainer Mitschker.

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U12 erwischt einem schlechten Tag und geht in der Weser baden

Seit Beginn der Fördermaßnahme im Sommer konnten sich die Talente des Jahrganges 2014 in zwei heimischen Vergleichen, einem NFV Funktionsspieltag und einem Vergleich beim SV Rödinghausen stets in sehr guter Form zeigen. Gemessen an diesen Auftritten war die Zielsetzung für den ambitionierten Vergleich in Bremen klar, daran anknüpfen und mutigen sowie technisch und individualtaktisch anspruchsvollen Fußball zeigen. Diesem Ziel kam man zu keiner Zeit nur im Ansatz nahe. Man war sichtlich überfordert mit dem engen Spielfeld und dem daraus resultierenden hohen Zeit- und Gegnerdruck. In der Entscheidungsfindung war man stets zu spät und eindimensional und die Fähigkeit der Resilienz in so einem fordernden Turnier blieb ebenfalls gänzlich auf der Strecke.

Der Einstieg in das Turnier war symptomatisch. Man gab gegen den Stützpunkt Oldenburg ein umkämpftes 1:1 auf der Zielgeraden fahrlässig aus der Hand, da man sich im gegnerischen Angriff eher um die Frage, ob der Ball nicht eventuell im Seitenaus war, statt um die Restverteidigung beschäftigte. Danach folgten in der Gruppenphase Niederlagen gegen die Stützpunkte aus Großefehn, Lastrup und Ostereistedt sowie eine derbe Niederlage gegen den Nachwuchs des SV Werder Bremen. Als Tabellenschlusslicht traf man im Spiel um Platz 11 im kleinen Derby auf den Stützpunkt Sulingen und konnte abschließend dann doch noch den ersten Sieg mit 4:1 für sich einfahren.

„Das Turnier war für die Jungs ein kräftiger Downer. Wir dachten alle, dass wir schon weiter seien. Wir haben heute brutal aufgezeigt bekommen, wo wir zusammen die nächsten Schritte machen müssen, um auf dieses Top-Niveau zu kommen. Solche Tage gehören aber einfach in der Entwicklung dazu und müssen erlaubt sein, wichtig ist der Umgang damit. Auch mit der Gefahr, dass es platt klingt: Misserfolge sind Wegweiser auf dem Weg zum Erfolg. Wir nutzen es als Lernchance. Die Jungs haben eine brutale Trainignsmoral und Art an den Themen zu arbeiten, das stimmt mich trotz alledem positiv.“, resümiert Jahrgangstrainer Lennart Meyer.

(pr/Foto: pr)

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