Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhorsten
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(Kirchhorsten) Ortsbrandmeister Adrian Wilk hieß alle Kameraden sowie Gäste zur Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus Kirchhorsten.

Die Feuerwehr besteht aktuell aus 166 Mitgliedern. Darunter sind 21 Aktive, 13 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, 5 Mitglieder der Kinderfeuerwehr, 18 Mitglieder der Altersgruppe und 109 fördernde Mitglieder.

Im vergangenen Jahr wurde neue Einsatzkleidung für die Kameraden beschafft und die Feuerwehr nahm an mehreren Aktivitäten teil, wie dem Weihnachtsmarkt in Seggebruch und dem Jahresabschluss des Zug Mitte auf dem Hof Gottschalk in Kirchhorsten. Darüber hinaus gab Wilk einen Ausblick auf das Gutachten „Feuerwehr der Zukunft“ der Samtgemeinde Nienstädt und die damit verbundene Fusion mit den Wehren Helpsen und Seggebruch. Der Standort für das neue Feuerwehrhaus wurde festgelegt und im Jahr 2025 werden die Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr Kirchhorsten und Helpsen ihre Dienste ausschließlich gemeinsam abhalten. Darüber hinaus wurde die Planung für das neue Löschfahrzeug „LF 10“ vorangetrieben, sodass die Ausschreibung für dieses Fahrzeug im Jahr 2025 erfolgen könne.

Von links: Ortsbandmeister Adrian Wilk und der stellvertretende Ortsbrandmeister Christian Wilkening.

Im Bericht des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Christian Wilkening wurde ersichtlich, dass die Feuerwehr in 2024 zu insgesamt 13 Einsätzen ausgerückt ist. Darunter waren sechs Brandeinsätze, fünf Brandmeldeanlagen, ein Fehlalarm, eine Hilfeleistung und eine Alarmübung. Als besondere Einsätze wurden die Hilfeleistung auf der Bahnstrecke, bei der es sich um ein Tier handelte, sowie die Brände in Helpsen, Heckenbrand und Liekwegen, Schuppenbrand, genannt. Beide Brände seien durch Abflammen von Unkraut entstanden, so Wilkening. Er wies noch einmal eindringlich auf die Gefahren mit dem Abflammgerät bei der Unkrautbekämpfung hin.

Von links: Gemeindebrandmeister Lutz Enning, der stellvertretende Ortsbrandmeister Christian Wilkening, Ortsbrandmeister Adrian Wilk, Sara Lüdemann, Emma Schmidt, Tom Vehling.

Im vergangenen Jahr absolvierte die Feuerwehr Kirchhorsten 52 Dienste mit einer Gesamtzahl von 1295 Stunden. Zu den absolvierten Diensten zählten beispielsweise ein Dienst mit der Hubrettungsbühne Stadthagen, ein Dienst mit der Wasserrettung der DLRG sowie eine Leiterausbildung. Gegenstand der Leiterausbildung war die Beantwortung der Frage, wie eine verletzte Person aus dem ersten Obergeschoss geborgen werden kann, wenn am Einsatzort keine Drehleiter vorhanden ist. Mehrere Kameraden nahmen auch erfolgreich an Lehrgängen teil. Im Rahmen der Versammlung wurden Sara Lüdemann und Emma Schmidt zur Feuerwehrfrau und Tom Vehling zum Feuerwehrmann befördert.

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Gemäß der stellvertretenden Kinderfeuerwehrwartin Jana Möhlenbrock besteht die Kinderfeuerwehr derzeit aus neun Mitgliedern, die den Wehren Kirchhorsten und Helpsen angehören. Im vergangenen Jahr nahmen sie an verschiedenen Veranstaltungen teil, darunter die Winterolympiade der Samtgemeinde Jugendfeuerwehr und das Kreis-Kinderfeuerwehrzeltlager in Bad Nenndorf.

Die Jugendfeuerwehr, bestehend aus 13 Jugendlichen, nahm an einer 48-Stunden-Übung mit der Jugendfeuerwehr Sülbeck und dem Jugendrotkreuz, einer 24-Stunden-Übung mit der Jugendfeuerwehr Helpsen sowie an mehreren Einsatzübungen teil. Im Jahr 2025 freuen sich die Jugendlichen auf den Zusammenschluss mit der Jugendfeuerwehr Helpsen und ein gemeinsames Zeltlager mit der JF Sülbeck, JF Helpsen und dem Jugendrotkreuz berichtete Jugendfeuerwehrwart Patrick Liwack.

Gemeindebrandmeister Lutz Enning zog Bilanz: Die Feuerwehren wurden zu 54 Einsätzen alarmiert, darunter 12 Brandeinsätze, 38 Hilfeleistungen und 4 Fehlalarme. Enning gab auch einen kleinen Ausblick in die Zukunft der Samtgemeindefeuerwehr: Anschaffungen wie ein Sprungpolster für die Feuerwehr Kirchhorsten, neue Atemschutzgeräte mit Überdrucksystem, Digitalisierung und die neuen Feuerwehrhäuser stehen bevor. Zum Abschluss bedankte er sich bei den Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und schloss mit dem Motto 2025 des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes: „Wichtiger denn je – Deine Feuerwehr!“

Bürgermeister Martin Strozyk und Samtgemeindebürgermeister Stefan Kolb lobten in ihren Grußworten die herausragenden Leistungen und die vorbildliche Einsatzbereitschaft der Feuerwehren und bedankten sich von Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz im vergangenen Jahr. Kolb gab zudem einen aufschlussreichen Ausblick auf zukünftige Anschaffungen und die Standorte der neuen Feuerwehrhäuser. Der neue Standort für das Feuerwehrhaus des Zuges Mitte entsteht in Seggebruch. Die Fläche dafür stellt die Gemeinde Seggebruch der Samtgemeinde kostenfrei zur Verfügung, betonte Kolb.

(pr/Fotos: pr)

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