Neues Fahrzeug an die Freiwillige Feuerwehr Meinsen-Warber-Achum übergeben
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(Meinsen-Warber) Wie man so schön sagt: Was lange währt, wird endlich gut – und in diesem Fall trifft das sehr gut zu, denn fast fünf Jahre hat es gedauert von der ersten Idee bis zur Realisierung, doch nun war der große Freudentag endlich gekommen.

Das sehen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Meinsen-Warber-Achum um Ortsbrandmeister Thomas Wimmer ebenso, denn obwohl der neue Gerätewagen Technische Hilfeleistung bereits kurz nach Weihnachten seine ersten Einsätze, unter anderem beim Hochwasser über die Feiertage, absolviert hat, wurde das gute Stück erst vergangenen Freitag offiziell übergeben.

Gemeinsam mit seinem Vorgänger, der „rollenden Wanderdüne“ (rechts) wurde der neue Gerätewagen auf Hochglanz poliert und präsentiert, schließlich macht der Neuzugang ziemlich was her. Mit 290 Pferdestärken und einer 13-Tonnen-LKW-Fahrgestell punktet er aber vor allen mit seinen inneren Werten.

Gemeinsam mit seinem Vorgänger wurde der neue Gerätewagen auf dem Hof der Wehr den Gästen präsentiert, schließlich macht der Feuerwehr-Neuzugang auch optisch ziemlich was her. Mit 290 Pferdestärken und einer 13-Tonnen-LKW-Fahrgestell punktet der fahrbare Untersatz aber vor allen mit seinen inneren Werten. Sein Vorgänger, von den Kameraden liebevoll „rollende Wanderdüne“ genannt, war mehr als 36 Jahre im Einsatz – „wir hoffen, dass der neue das auch schafft“, sagte Ortsbrandmeister Wimmer. „Ein neues Fahrzeug ist immer ein Grund zur Freude, für uns und für die Bevölkerung. Das neue Fahrzeug ist ein Quantensprung zum Vorgänger“, so Wimmer weiter.

„Ein neues Fahrzeug ist immer ein Grund zur Freude, für uns und für die Bevölkerung“, so Ortsbrandmeister Thomas Wimmer.

Bereits seit 2017, damals noch unter dem vorherigen Ortsbrandmeister Dirk Dehne, wurden sich Gedanken zur Anschaffung eines neuen Gerätewagens gemacht. Nachdem die Stadt grünes Licht für eine Neuanschaffung gab, konnten die Planungen konkreter werden. Mit besuchen bei anderen Wehren machten sich die Kameraden ein Bild, was alles möglich sein könnte, welche Ausstattung nötig werde und wie das alles zu realisieren sei. Am 15. Juni absolvierte das Vorgängermodell seinen letzten Einsatz, und Mitte Dezember 2023 war es dann endlich soweit: Der Neuzugang konnte abgeholt werden. Bereits zwei Tage später waren 30 von 40 Einsatzkräften auf dem Fahrzeug eingewiesen, das nun zum Ausrücken eine Staffelbesatzung von sechs Mann benötigt. Unter anderem hat der Gerätewagen eine Ladebordwand mit 1,5 Tonnen Traglast, eine modulare Wechselbeladung und eine LKW-Rettungsplattform. Bereits eine Woche später konnte der Neuzugang erprobt werden. Das neue Einsatzfahrzeug wird auch Einsätze im Rahmen der Kriegsbereitschaft und außerhalb des Landkreises absolvieren. Großen Dank richtete Thomas Wimmer an die Stadt Bückeburg für die Finanzierung, an Maike Aldag, den Stadtbrandmeister Oliver Liese sowie an den ehemaligen Ortsbrandmeister Dirk Dehne, „der unzählige Stunden mit der Planung verbracht hat“.

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„Das, was die Feuerwehr braucht, werden wir auch künftig zur Verfügung stellen“, versprach Verwaltungschef Axel Wohlgemuth.

„Der Dank gilt euch“, konnte Bürgermeister Axel Wohlgemuth zurückgeben. Mit dem Fahrzeug wurde ein technischer Sprung erlangt, doch auch die Menschen müssten sich diesbezüglich anpassen. Ich hoffe das Fahrzeug unterstützt euch nach besten Kräften und dass ihr immer alle gesund von den Einsätzen zurückkommt. Das, was die Feuerwehr braucht, werden wir auch künftig zur Verfügung stellen“, versprach der Verwaltungschef. Für dieses Einsatzfahrzeug betrug die Rechnung für die Stadt final 300.000 Euro. Stadtbrandmeister Oliver Liese und Markus Bahr, stellvertretender Abschnittsleiter des Brandschutzabschnittes Süd der Kreisfeuerwehr Schaumburg, gratulierten zum Neuzugang: „Das stellt einen echten Mehrwert dar und ist kein Luxusgegenstand. Wir hoffen, dass die Besatzung den Bürgern immer helfen kann, und wünschen allzeit gute Fahrt“.

Christoph Büker, Fachberater Feuerschutzausrüstung Carl Henkel GmbH, hatte die ehrenvolle Aufgabe, den symbolischen Schlüssel zu übergeben: „Sie stellen damit unter Beweis, dass das Wohl und die Sicherheit der Bürger an erster Stelle stehen!“

Christoph Büker, Fachberater Feuerschutzausrüstung von der Carl Henkel GmbH, hatte die ehrenvolle Aufgabe, den symbolischen Schlüssel zu übergeben: „Danke an die Verwaltung für das Vertrauen und an die Feuerwehr für die Expertise. Sie stellen damit unter Beweis, dass das Wohl und die Sicherheit der Bürger an erster Stelle stehen!“

(nh)

Nach mehr als vier Jahren Beschaffungszeit konnte nun der symbolische Schlüssel für den neuen Gerätewagen feierlich übergeben werden.

 

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