Stadtwald in Rodenberg wird aufgeforstet: Rund neue 14.000 Bäume im Deister
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(Rodenberg) Wer vom Deisterparkplatz in Rodenberg in den Wald hinauf geht, sieht weite gerodete Flächen. Auf etwa 5,2 Hektar forstet hier die Stadt Rodenberg ihre eigenen Flächen wieder auf. Aktuell werden die Flächen vom Bewuchs freigeräumt, um wieder aufgeforstet werden zu können.

„Auf den insgesamt drei Teilflächen pflanzen wir jetzt etwa 14.000 neue Bäume,“ berichtet der beauftragte Revierförster Ralph Weidner von den Niedersächsischen Landesforsten. Gemeinsam mit dem Revierförster haben sich jetzt Bürgermeister Ralf Sassmann, Bauausschussvorsitzender Dirk Holm-Bertelsen und Stadtdirektor Dr. Thomas Wolf einen eigenen Eindruck von den Forstarbeiten gemacht.

Freuen sich über die umfangreiche Aufforstung des Rodenberger Stadtwalds (von links): Revierförster Ralph Weidner (Niedersächsische Landesforsten), Dirk Holm-Bertelsen (Vorsitzender Bauausschuss), Bürgermeister Ralf Sassmann und Stadtdirektor Dr. Thomas Wolf (Foto: Stadt Rodenberg).

In dem ersten Bereich unmittelbar oberhalb des Deisterparkplatzes werden auf einer Fläche von 0,5 Hektar im Kernbereich Douglasien und in den Randbereichen Vogelkirsche und Buchenbäume gepflanzt. Die vorhandenen Lärchen und Buchen bleiben stehen. „Den östlichen Randstreifen von etwa 10 mal 200 Metern können wir noch in Eigenregie, zum Beispiel zusammen mit der Wegraine AG oder dem NABU in Rodenberg bepflanzen,“ freit sich Bürgermeister Ralf Sassmann. Auf der Fläche könne man bis zu 240 Büche und Sträucher pflanzen.

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Revierförster Ralph Weidner erläutert die Baumpflanzungen im freigeräumten Rodenberger Stadtforst (Foto: Stadt Rodenberg).

Weiter im Wald wird eine weitere Fläche von etwa 0,65 Hektar in der Kernfläche mit Weißtanne und Buchen aufgeforstet. Außerdem verfügt die Stadt Rodenberg über eine weitere Waldfläche von zirka drei Hektar, die mit Lärche und Buche aufgeforstet wird. „Die Auswahl der Baumarten erfolgt je nach Qualität und Güte der Wasser- und Nährstoffversorgung im Boden,“ erklärt Ralph Weidner anhand seines digitalen Geodatensystems für die Forstwirtschaft.

„Sämtliche Arbeiten werden in etwa drei Wochen erledigt sein,“ freut sich Stadtdirektor Dr. Thomas Wolf. Für die ganze Maßnahme wurden insgesamt 46.000 Euro in den Haushalt eingestellt. Dafür kann sich die Stadt im Gegenzug über 32.000 Euro Fördermittel freuen. (pr)

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