Anwohner der Neuen Straße spenden für neue Spielgeräte in Bückeburger Innenstadt
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(Bückeburg) Was aus einer zaghaften Annäherung unter Nachbarn so alles resultieren kann – in der Neuen Straße zumindest etwas, wovon bald alle Kinder und Bürger profitieren werden.

Was nämlich bereits 2009 als kleines Anwohnerfest einiger weniger Nachbarn begann, kommt in diesem Jahr der Innenstadt und ihren Nutzern zugute. Die übriggebliebenen Erlöse dreier Straßenfeste ermöglichen nun die zeitnahe Anschaffung zweier Spielgeräte in der Braustraße – für eine Aufwertung der Straße und mehr Familienfreundlichkeit und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt.

Berndt Janicki, Ulrike Vogt, Veith Hoppe und Casten und Cathrin Witt waren einst die Initiatoren des Neue-Straße-Festes, das 2009, 2011 und 2013 stattfand. „Ja, schon etwas her, aber es hat damals tollen Anklang gefunden, die Nachbarn zusammengebracht und über die Jahre haben wir durch Getränkestand sowie Würstchen und Salatverkauf einigen Überschuss gesammelt, den wir nun zugute der Innenstadt an das Bündnis für Familie weitergeben möchten“, erklären Vogt und Janicki. „Eine tolle Summe, über die wir uns sehr freuen“, erklärt Iris Wilkening für das Bündnis für Familie.

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Für die insgesamt 925 Euro haben die Bündnis-Mitglieder sich bereits eine passende Verwendung überlegt: Gleich zwei neue Spielgeräte – ein massives „Vier gewinnt“ und ein großer Zerrspiegel“ – sollen im optimalen Falle bereits im Sommer in der Braustraße aufgestellt werden. Diese Geräte würden sich zum einen an die bestehenden Geräte um den „Bücki“, wie den Murmeltisch und den Summstein, anschließen und für eine weitere Aufwertung der Braustraße führen, erklären die Bündnis-Mitglieder Iris Wilkening und Wolfgang Keusch sowie Stadtjugendpfleger Stefan Reinecke. „Zudem passt das auch super zur aktuellen Innenstadtentwicklung. Im ISEK-Prozess wurde sich oft mehr Familienfreundlichkeit und Aufenthaltsqualität gewünscht“, konstatiert auch Bürgermeister Axel Wohlgemuth.

Bürgermeister Axel Wohlgemuth (re.), die Bündnis-Mitglieder Wolfgang Keusch (2. v. re.) und Iris Wilkening (li.)  freuen sich über die großzügige Spende der Anwohner Veith Hoppe, Ulrike Vogt und Berndt Janicki zur Aufwertung der Braustraße.

Die passenden Standorte wurden bereits bei einer Begehung im vergangenen Jahr ausgemacht, „jedoch ist es ja nicht so, dass sich die Geräte nicht auch noch später wieder umstellen ließen“, so Wohlgemuth. Nun hoffen alle Beteiligten auf eine schnelle Lieferung. „Es wäre schön, wenn sie im Sommer bereits stehen“, hoffen sie.

(Text & Foto: nh)

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