Landkreis stellt Feuerwehrfahrzeug für erweiterten Katastrophenschutz in Dienst
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(Landkreis) Der Landkreis Schaumburg konnte jetzt ein neues Löschfahrzeug für den erweiterten Katastrophenschutz in den Dienst stellen. Das bereits im Februar durch Kameraden der Feuerwehr Stadthagen in Dransdorf abgeholte Fahrzeug, wurde am Mittwoch in einer kleinen, Corona-konformen Feierstunde in den Dienst gestellt.

Das Fahrzeug ist bei der Feuerwehr Stadthagen stationiert und ersetzt ein Fahrzeug, das bereits 2017 außer Dienst gestellt werden musste. Zum Einsatz kommt es in der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord, bei regionalen und überörtlichen Einsätzen sowie im alltäglichen Einsatzgeschehen. Neben einen 1.000 Liter fassenden Wassertank hat dieses Fahrzeug noch 120 Liter Schaummittel, Atemschutzgeräte, sowie 600 Meter B-Schlauch mit an Bord, um eine Wegstrecke über lange Distanzen zur nächsten Wasserentnahmestelle aufzubauen. Zu diesem Zweck ist zusätzlich eine tragbare Pumpe auf dem Fahrzeug verlastet. Von den Stadthäger Kameraden etwas modifiziert und als Zusatzausrüstung, wurde eine mobile Stiefelreinigung auf dem Fahrzeug verlastet. Damit können die Kameraden dann nach einem Einsatz ihre Stiefel grob reinigen.

Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote stellte das Fahrzeug vor.

Bei der kleinen Feierstunde im Feuerwehrhaus Stadthagen betonte der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius, in einem kleinen Online-Video, wie wichtig die ehrenamtliche Tätigkeit in der Feuerwehr für das Gemeinwesen im ganzen Land ist und bedauerte, dass die Fahrzeugübergabe leider in einem kleinen Rahmen stattfinden müsste. Auch Landrat Jörg Farr unterstrich die Wichtigkeit der Feuerwehrleute und ist froh, dass der Bund dieses Fahrzeug für den erweiterten Katastrophenschutz relativ zeitnah für den Landkreis Schaumburg beschafft hat. Farr bat der ebenfalls anwesenden Bundestagsabgeordneten Katja Keul, den Dank des Landkreises für dieses Fahrzeug mit nach Berlin zu nehmen.

Grünen-Bundestagsabgeordnete Katja Keul übergibt den symbolischen Schlüssel an Gruppenführer Patrick Goldscheck. (2.v.l.)

Der Stadthäger Bürgermeister Oliver Theiß schloss sich den Worten Farrs an und wünschte den Kameraden alles Gute mit dem neuen Fahrzeug. Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote ist froh darüber, dass dieses Fahrzeug nach Schaumburg gekommen ist. Somit sind drei, der in den Kreisfeuerwehrbereitschaften eingesetzten Fahrzeuge, ersetzt worden. Neben dem jetzt in Stadthagen stationierten Fahrzeug steht ein baugleiches Fahrzeug in Steinbergen. Ein Schlauchwagen des Bundes ist in Evesen stationiert. Das vierte Fahrzeug vom Bund, ebenfalls ein Schlauchwagen, sollte zeitnah beschafft werden, hoffte Grote. Es zeichnet sich aber ab, dass sich die Beschaffung noch etwas verzögern wird. Dieses Fahrzeug soll dann ein bereits außer Dienst gestelltes Fahrzeug in Beckedorf ersetzen.

Das Löschfahrzeug Katastrophenschutz verfügt über diverses Material zur Brandbekämpfung und kleine technische Hilfeleistungen.

 

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