„Leuchtturmprojekt für den Landkreis“: SPD-Kreistagsfraktion besucht Mehrgenerationenpark
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(Nienstädt) Zum Start ihrer Sommertour hat die SPD-Kreistagsfraktion mit Landrat Jörg Farr und dem Fraktionsvorsitzenden Eckhard Ilsemann an der Spitze den Mehrgenerationenpark in Seggebruch besichtigt. Empfangen wurde sie von Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz, Bürgermeister Jörn Wittkugel, Manuela Tarbiat-Wündsch, Vorsitzende des eingetragenen Vereins Mehrgenerationenhaus Bückeburg, und dem Architekten Wolfgang Hein.

In Seggebruch entsteht auf einem etwa 8000 Quadratmeter großen Grundstück ein Mehrgenerationenpark. Das Grundstück hatte die Gemeinde Seggebruch zur Verfügung gestellt. Der erste Spatenstich erfolgte am 22. Mai 2019; und am 6. November wurde das Richtfest gefeiert. „Wir sind gut vorangekommen – unser Architekt Wolfgang Hein hat dafür gesorgt, dass zum 1. November bereits alle Mieter einziehen können“, berichtete Tarbiat-Wündsch.

Von links: Wolfgang Hein, Manuela Trabiat-Wündsch, Jan-Phillip Beck, Eckhard Ilsemann, Jörg Farr, Host Schwarze (Fotos: pr)

Angrenzend an den Dorfkern und ein Neubaugebiet, entsteht eine Einheit aus acht Baukörpern, die über zwei zentrale Erschließungskerne und Laubengänge miteinander verbunden sind. „Ihre Idee, Menschen verschiedenen Alters und verschiedener Herkunft zusammenzuführen, finde ich interessant“, sagte Ilsemann und erkundigte sich nach der Auswahl der Mieter.

„Es fehlt sozialer Wohnungsbau, damit man sich das Wohnen leisten kann“, meinte die Vereinsvorsitzende. So werden 27 von 33 Wohnungen gefördert; und die Mietpreise betragen 5,60 bis 8,00 Euro pro Quadratmeter. Die Mieter kommen aus ganz Deutschland, von Aurich über Düsseldorf bis Darmstadt und sind Rentner, Alleinerziehende, Menschen mit Handicap, Singles, Familien und Paare ohne Kinder. „Wir wollen hier einen Querschnitt der Gesellschaft abbilden“, so Tarbiat-Wündsch, „es ist kein Renditeobjekt, aber es muss sich rechnen!“

Beim Rundgang zeigten sich die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion beeindruckt von den Gemeinschaftsräumen und Gemeinschaftterrassen („Kultur auf Dach“), Sport- und Werkraum, einem geplanten Kinderhotel sowie dem Innenhof, der ein Ort sein soll, der von der Gemeinschaft zur Kommunikation genutzt wird. Positiv wurde aufgenommen, dass die Hälfte der Bewohner auf einen eigenen PKW verzichten und Carsharing-Angebote nutzen will. (pr)

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