Westfalen Weser Energie-Gruppe spendet 4.000 Euro an Hospiz- & Palliativnetzwerk Schaumburg
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(Stadthagen) Ein kleiner Betrag für den Einzelnen – eine große Summe für die Bedürftigen: Roland Bartelheimer und Friedel Gebauer, Mitglieder des Betriebsrats der Westfalen Weser Energie-Gruppe, übergaben jetzt eine Spende in Höhe von 4.000 Euro an das Hospiz- & Palliativnetzwerk Schaumburg in Stadthagen. Die Hälfte des Geldes kam aus Spenden der Mitarbeiter zusammen. Über 97 Prozent der Belegschaft des kommunalen Energiedienstleisters beteiligen sich freiwillig an der sogenannten Restcent-Aktion. Bei der Gehaltsabrechnung spenden sie die Centbeträge ihres Gehaltes, die Unternehmensleitung verdoppelt diesen Betrag.

Das Hospiz- & Palliativnetzwerk Schaumburg verknüpft die Institutionen und die Menschen, die ehrenamtlich oder hauptberuflich schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige begleiten. „Wir unterstützen die Vernetzung untereinander, wollen aber auch Öffentlichkeit herstellen für die Ziele der Hospizarbeit“, skizziert Heidemarie Hanauske als Vorstandsmitglied und Schatzmeisterin die selbstgestellten Aufgaben. „Wir bieten auch Qualifizierungen und Fachinformationen, vor allem für die Ehrenamtlichen an. Und das immer mit dem Ziel die Versorgungssituation und Lebensqualität von schwerstkranken und sterbenden Menschen zu verbessern.“ Die umfangreichen und vielfältigen Tätigkeiten erfordern ein entsprechendes Budget, so dass die Spende von Westfalen Weser Energie sehr willkommen ist. Am 6. September feiert das Netzwerk übrigens das 10jährige Bestehen mit einem Tag der offenen Tür.

Unterstützung für Hospiz- & Palliativnetzwerk Schaumburg (von links): Friedel Gebauer, Roland Bartelheimer (Betriebsräte WWE), Heidemarie Hanauske, (Vorstandsmitglied Hospiz- & Palliativnetzwerk Schaumburg), Rita Jennemann (Verwaltungskoordinatorin), Kevin Schulz (Koordinator Hospiz- & Palliativnetzwerk) (Foto: pr)

Roland Bartelheimer und Friedel Gebauer waren stark beeindruckt von der Arbeit der Netzwerker. „Uns haben die vielfältigen Aufgaben und Kontakte, denen sich das Team widmet, sehr überrascht. Die ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen erleben dabei auch viele Schicksale der von Ihnen begleiteten Menschen. Alle am Netzwerk Beteiligten machen eine belastende und notwendige Arbeit, vor der wir nur den Hut ziehen können!“

Der Vorschlag, die Restcent-Spende für Stadthagen an das Netzwerk zu geben, war aus dem Beschäftigtenkreis der WWE-Gruppe gekommen. Die beiden Betriebsratsmitglieder sind stolz auf die hohe Beteiligung der Mitarbeiter an der Restcent-Aktion: „Unsere Kolleginnen und Kollegen unterstützen damit nicht nur Hilfebedürftige. Die Spenden sollten auch als Anerkennung gesehen werden für eine oft ehrenamtliche Arbeit, die meist nicht im Focus der Öffentlichkeit steht.“

Neben dem Hospiz- & Palliativnetzwerk Schaumburg werden in diesem Jahr noch zehn weitere Institutionen aus diesem Themenbereich bedacht. Insgesamt fließen auf diesem Wege 42.000 Euro in die Region zwischen Hochsauerlandkreis und Südniedersachsen. (pr)

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