Schulen im Landkreis Schaumburg erhalten rund 8 Millionen Euro für digitale Bildung
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(Landkreis) Mit Beginn des neuen Schuljahres können sich die öffentlichen Schulen im Landkreis Schaumburg über eine Förderung in Höhe von insgesamt rund 8 Millionen Euro für die digitale Infrastruktur freuen.

Dies gaben die heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Dirk Adomat und Karsten Becker bekannt. „Für unsere Schulen im Landkreis Schaumburg stellen diese Investitionen in Richtung Bildung der Zukunft einen wichtigen Meilenstein dar. Unser Ziel ist es, für alle Schülerinnen und Schüler eine bestmögliche Vermittlung von Digital- und Medienkompentenzen zu erreichen, um sie fit für die Zukunft zu machen“, betont Becker.

Im Rahmen des DigitalPakt Schule stehen in Niedersachsen in den kommenden fünf Jahren rund 522 Millionen Euro für die digitale Ausstattung von Schulen zur Verfügung – 470 Millionen Euro kommen dabei vom Bund sowie 52 Millionen Euro aus zusätzlichen Landesmitteln. „Besonders erfreulich ist, dass jede Schule von der Förderung profitieren wird“, erklärt Adomat das Verteilungsverfahren. „Jede Schule mit 60 Schülern oder mehr erhält mindestens einen Sockelbetrag von 30.000 Euro, kleinere Schulen mit weniger Schülern einen anteiligen Sockelbetrag. Darüber hinaus erhält der Schulträger noch für jeden Schüler und jede Schülerin einen Kopfbetrag, der sich nach unterschiedlichen Schulstufen bzw. Schulformen gliedert und vom Schulträger in eigener Verantwortung verteilt werden kann.“

Von links: Landrat Jörg Farr, Dirk Adomat, Karsten Becker. (Archivfoto)

Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten machen deutlich, dass es sich hierbei um das bis dato größte Investitionsprogramm für die digitale Bildung handelt. „Dies ist jedoch nur ein erster Schritt bei den weiteren geplanten Investitionen in unsere Schulen“, so Adomat und Becker. „Neben der Infrastruktur sind für uns als Sozialdemokraten besonders die Lehrkräfte Dreh- und Angelpunkt, um all die Investitionen in die Infrastruktur zum Erfolg führen zu können. Wir werden daher in einem nächsten Schritt eine flächendeckende Qualifizierung im Rahmen von Weiterbildungen sicherstellen und zeitgleich auch Fragen der Digitalisierung wesentlich konkreter und ausführlicher als bisher in der Ausbildung verankern.“ (pr)

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