Einbruch und Brandstiftung in Rusbend/Hackshorst: Tatverdächtiger  festgenommen
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(Bückeburg) Die Polizei Bückeburg ist gestern gegen 17:25 Uhr über einen versuchten Einbruch in ein Wohnhaus in Rusbend/Hackshorst informiert worden. Der Täter soll von Zeugen bei der Tatausübung gesehen worden sein. Er ist anschließend mit einem Damenfahrrad ins benachbarte Quetzen (Nordrhein Westfalen) geflüchtet.

Bei den ersten polizeilichen Maßnahmen wurde festgestellt, dass neben dem Wohnhaus in das eingebrochen wurde, das Nachbarhaus urplötzlich in Vollbrand stand. Das gerade frisch renovierte und zur Zeit nicht bewohnte Einfamilienhaus wurde durch den Brand stark beschädigt.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit der Polizei Minden und einem Polizeihubschrauber führten zunächst nicht zur Ergreifung des Flüchtigen. Lediglich das Fluchtfahrrad wurde im angrenzenden Schaumburger Wald aufgefunden und sichergestellt. Zwischen beiden Straftaten bestand nach Bewertung der Gesamtumstände ein Tatzusammenhang. Die umfangreiche Spurensuche mit der Kriminaltechnik am Brandobjekt führte zu dem Ergebnis, dass zuvor in das Wohnhaus eingebrochen wurde, bevor es brannte.

In enger Zusammenarbeit mit der Polizei Minden ergaben sich Verdachtsmomente gegen einen 33jährigen Mann aus Petershagen/Bierde, der seitens der Staatsanwaltschaft Bielefeld und dem Amtsgericht Minden wegen einer zurückliegenden versuchten schweren Brandstiftung in Minden per Haftbefehl gesucht wurde. Der Gesuchte wurde heute Vormittag durch die Polizei Petershagen in seiner Wohnung festgenommen.

„Alle bisher vorliegenden Fakten und Spuren deuten darauf hin, dass der festgenommene Petershäger für die Straftaten in Rusbend als dringend tatverdächtig anzusehen ist“, so der Sprecher der Polizei Bückeburg, Matthias Auer. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bückeburg stehen weitere polizeiliche Folgemaßnahmen an und Brandermittler des Kriminalermittlungsdienstes werden die Tatortarbeit heute fortsetzen. Der Festgenommene wird in Kürze beim Amtsgericht Minden vorgeführt. (po)

(Foto: Polizei)
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