Nachtorientierungsmarsch der Bückeburger Jugendfeuerwehren: 10-jähriges Jubiläum der Scheier Jugendfeuerwehr
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(Bückeburg) Einen besonderen Start ins Wochenende konnten die Bückeburger Jugendfeuerwehren, insbesondere die Jugendfeuerwehr Scheie, begrüßen, denn am Freitagabend fand der diesjährige Nachtorientierungsmarsch der Bückeburger Jugendfeuerwehren im Ortsteil Scheie statt.

Die jüngste Jugendfeuerwehr im Stadtgebiet Bückeburg, nämlich die im Ortsteil Scheie, feierte mit dem Ausrichten der Veranstaltung ihr 10-jähriges Jubiläum. Am 15.11.2008 wurde die Jugendfeuerwehr Scheie unter der damaligen Leitung von Jugendfeuerwehrwart Gerd Wilharm gegründet. Damals traten hochmotivierte Mädchen und Jungen der Scheier Jugendwehr bei und bauten gemeinsam eine starke Truppe auf. Gemeinsam wurde an Wettbewerben teilgenommen und schon von Beginn an in den oberen Rängen auf Stadt- und Kreisebene mitgemischt. Was für eine tolle Truppe es ist, zeigt sich heute, denn die damaligen Gründungsmitglieder übernehmen heute schon wichtige Aufgaben in ihrer Ortsfeuerwehr Beispielsweise stammt der seit dem 1. Januar 2019 neue stellvertretende Ortsbrandmeister Dennis Wilharm oder die jetzige Jugendfeuerwehrwartin Jeanine Wilharm, welche die Funktion 2015 von ihrem Vater Gerd Wilharm übernahm, aus den eigenen Reihen der Jugendfeuerwehr.

Anlässlich des Jubiläums-Nachtorientierungsmarsches begrüßte die Scheier Jugendfeuerwehrwartin Jeanine Wilharm acht Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Bückeburg zu der Veranstaltung. Nachdem einer gemeinsamen Stärkung bei Spaghetti Bolognese, starteten die ersten Gruppen mit dem Marsch. Für die wartenden Gruppen wurde eine Zuckerwatten-Maschine organisiert und so konnten sie selbst Zuckerwatte herstellen oder sich auf der Grünanlage austoben.

Durch die Organisatoren Marlin Schillack, Marius Andrei und Dennis Wilharm wurde eine 2,8 Kilometer lange Strecke durch den Scheier Ortsteil mit 5 Stationen ausgearbeitet. Was die Jugendfeuerwehren nicht wussten: an jeder Station wurde auch eine Aufgabe für das Betreuer-Team vorbereitet.

Mit Geschicklichkeit und Ruhe mussten die Gruppen mehrere Haufen Schraubenmuttern stapeln.

Die erste Station war im Feuerwehrhaus platziert. Die Jugendlichen mussten mehrere Geräusche und Töne (z.B. eine Motorsäge oder das Anzünden eines Streichholzes) erraten und dieses korrekt nennen. Währenddessen mussten sich die Betreuer Jogginghosen anziehen, ohne Zuhilfenahme ihrer Hände oder Unterstützung durch eine zweite Person gar nicht so einfach. Während des Marsches stießen die Gruppen auf weitere Stationen, so mussten unter anderem Gegenstände aus einer Kiste erkannt werden. In anderen Prüfungen ging es darum, das Lied „In My Mind“ nachzusingen, hierbei war die Herausforderung dass dieses mit einer Lautstärke von mindestens 95 Dezibel (dB) erfolgen musste, die lauteste Gruppe konnte im Team 106 dB erreichen.

Abgebildete Haushaltsmittel mussten von den Jugendlichen erkannt werden.

Im weiteren Verlauf des Marsches mussten die Jugendlichen Haushaltsmittel anhand von Bildern erraten, an der letzten Station mussten die Gruppen mehrere Haufen Schraubmuttern auf Zeit Stapeln. Hier zeigte sich die Ruhe und Geschicklichkeit der Mädchen und Jungen, die gemeinsam die Station bewältigt haben.

Für die Betreuer-Teams standen neben dem Erraten von Insekten-Bildern dem Ausfüllen eines Führerscheinbogens ausfüllen oder Reifen-Weitwurf auch das Absolvieren von Liegestützen auf den Plan. Bei dem Letzten musste ein Betreuer so viele Liegestützen wie möglich machenm am Ende schaffte es ein Betreuer und knackte beim Anfeuern seiner Jugendlichen die 100er Marke.

Die Gruppe „Cammer – Herr Nilson“ gewann den diesjährigen Nachtorientierungsmarsch.

Im Anschluss fand die Siegerehrung in der Fahrzeughalle statt, hier konnten die Jugendfeuerwehrwartin Wilharm und der Stadtjugendfeuerwehrwart in ihrer Ansprache neben einigen Eckdaten zum Jubiläum, auch die Highlights der Veranstaltung erläutern.

Bei der Auswertung der Punkte zeigte sich das Kopf-an-Kopf-Rennen, teilweise waren 1-2 Punkte für die Platzierung der Gruppen entscheidend. Den 3. Platz holte die Gruppe „Scheie-M-W-A“ mit 85 Punkten geholt. Mit nur einem Punkt mehr konnte sich die Gruppe „Cammer – Herr Nilson“ den Sieg ganz knapp vor dem Gruppe aus Rusbend und somit den Pokal ins Dorf holen.

(Text + Fotos: Moritz Gumin, Stadtpressesprecher Feuerwehr Bückeburg)

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